9. Night Of The Prog Festival

(eine Reise an den Rhein)

Loreley, (17.+) 18. & 19. Juli 2014

Für uns zum dritten Mal und für dieses wunderbare Festival nun schon zum 9. Jubiläum – es wurde einfach mal wieder Zeit, den Loreleyfelsen zu besuchen.

Die ganze Mittelrheingegend mit ihren vielen Schlössern und Burgen ist ja eh’ schon ein Gesamtkunstwerk und eine Reise wert. Umso schöner, wenn sich dort wieder einmal einige der angesagtesten Vertreter des Progressiv- und Artrock weltweit ein Stelldichein geben. Und das die Naturbühne auf der Loreley einer der schönsten Plätze Europas ist, um gute Livemusik zu erleben, ist sicher.

Zum eigentlichen Festival, welches am besagten Freitag und Samstag dort stattfindet, kam anno’14 noch das Extragastspiel von ALAN PARSONS LIVE PROJECT (APP), das am Donnerstag, dem 17. Juli geplant ist, hinzu. Seit dem nahezu genialen Debütalbum - des damaligen Pink Floyd-Tontechnikers, Musikers und Produzenten Parsons - verfolge ich die qualitativ sehr verschiedenen Werke des Projektes und ein Livekonzert dieses umfangreichen Schaffens war schon länger mal ein Wunsch. So gab es gerade die letzten Jahre einige, von der Fachpresse, umjubelte Touren von APP. Eine Show an solchem Orte ist sicher auch ein Höhepunkt für die teilnehmenden Musiker.

Als sehr interessanten Support dieses ersten Abends gastieren die Regensburger ECLIPSE SOL AIR, welche eigentlich eine eher internationale Band ist, mit ihrer Mischung aus progressivem Rock bis Musik-Theater, einer musikalischen Reise aus Musical, Folk, ein wenig Jethro Tull-Querflöte und Art Rock der 70er Jahre. Dargeboten in einem etwas chaotischen Mix aus deutscher, englischer und französischer Sprache, aber mit ihrem mittlerweile 2. Album ist Eclipse Sol Air durchaus hörenswert. Gegen halb acht, nach kurzem Umbau erscheint dann Meister Alan Parsons mit Band und begeistert das zu ca. 70% gefüllte Amphitheater mit nahezu glasklarem Sound und knapp 2 Stunden Musik aus fast 40 Jahren Bandgeschichte. Die Songauswahl war ok, leider fehlten das grandiose „La Sagrada Familia“ vom ‚Gaudi“-Album und vom 76’er Debüt gab’s nur „The Raven“ (Schade, zu wenig!), aber auch mehrere Stücke vom anspruchsvolleren „Turn Of The Friendly Card“ Album, neben eher einigen etwas zu poppig ausgefallenen Stücken und den Hits: „Don’t Answer Me“ oder „Eye In The Sky“. Sound- und Showtechnisch war es absolute Spitzenklasse, was die achtköpfige Band dort leistete, wenn auch leider zwei der Original-Sänger nicht mehr zu erleben sind. Co-Produzent und enger Freund von Parsons, Eric Woolfson, ist ja leider bereits im Jahre 2009 verstorben. Dass da aber auch heute Musiker allererster Güte versammelt waren, konnte man in jedem Stück spüren. Und wer 1972 in den Abbey Road Studios Pink Floyds „The Dark Side Of The Moon“ ‚mit gezaubert’ hat, kann sich seine internationalen Spitzenmusiker natürlich aussuchen.

Einziger, wirklicher Wermutstropfen des APP-Auftrittes hier war der gepfefferte Preis von über 60 Euro für ein (fast-) Einzelkonzert, wo man doch diese beiden Bands in das Festivalprogramm hätte integrieren können. Da haben schon die (alleinigen) Festival+ Campingkosten von zusammen fast 200 Euro pro Person (ohne Anreise und Verpflegung) auch gereicht, oder? Die seit dem Beginn dieser Veranstaltungsreihe locker verdoppelten Ticketpreise hätten sicher mit etwas Verhandlungsgeschick auch noch die Donnerstags-Künstler aufgefangen. Was übrigens die einhellige Meinung mehrerer Besucher oder Fans an diesem Donnerstagabend war.

Das ‚Offizielle’ Festival begann dann am frühem Freitagnachmittag und der Zeltplatz füllte sich immer mehr. Die Gäste kommen auch aus dem nahem Holland, bis aus England, Polen, Tschechien, Slowenien, Kroatien und sogar eine Truppe aus dem norwegischen Norden ist hier eingeflogen und feiert lautstark neben uns - die (für sie) günstigen, deutschen Getränkepreise. Ein ganz besonderer, spezieller Pluspunkt dieser Veranstaltung waren allerdings unsere direkten Zeltnachbarn. Nach einigen, dahingeworfenen Bemerkungen über Musik, Rock’n Roll und Rebellion stellen sich unsere fachlich bewanderten Nebenbewohner als Abordnung aus dem Ruhrpott heraus, die seit einigen Jahren online eine regelmäßige Prog-Radio-Sendung in der Äther balancieren. Und so lernen wir Thomas, Dirk und Andreas kennen, die (mit weiteren, diesmal leider verhinderten Kollegen) immer wieder mal mit PROG IM POTT von sich reden machen! Und zu reden hatten wir hier auch genug. Ganz erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten ein jahrelanges Plattensammel- und Konzertbesuchsleben so mit sich bringt, wenn man mittel- bis überdurchschnittlich „Musikverrückt“ ist. Damit war es klar, dass wir uns zusammen, oben an der Loreleybühne, unter den Bäumen, mit Blick auf das gesamte, versammelte Auditorium einen (möglichst schattigen) Platz als Ausgangspunkt gesucht haben. Die fast 30 Grad im Schatten wären auch für Hardcore-Konsumenten des Musikmarathons zu heftig am Stück, um sich alles nonstop in der Hitze der Freilichtbühne reinzuziehen.

Es beginnt mit den – in rote Arbeitskombis gekleideten - italienischen GRAN TURISMO VELOCE, die ihre Instrumente bearbeiten und einen, als Support recht angenehmen Sound zelebrieren. Sie spielen melodischen, teils gitarrenlastigen Progrock und ist ein gelungener Einstieg in das wieder hochkarätig besetzte Event.

Dann kommen TRAUMHAUS, die seit Mitte der 90er Jahre (und mittlerweile drei CDs) durch sehr guten, deutsch gesungenen Progressiv-Rock von sich reden machen. Der druckvolle Sound, der ihre Produktionen auszeichnet, kommt leider hier am frühem Nachmittag nicht so voll und perfekt zur Geltung wie auf CD. Die Texte sind spitze und ihre Musik melodisch, teils hart mit weiten instrumentalen ‚Ausflügen’. TRAUMHAUS sind ein klarer Insidertipp für Freunde der (leider sehr selten gewordenen) deutschsprachigen Proglandschaft.

Band Nummer drei ist COLLAGE aus Polen. Die Musikszene in unserem östlichen Nachbarland hat sich ja in dieser speziellen Musikrichtung weltweit zur Top Ten in den letzten Jahren entwickelt. Viele wissen es (noch) nicht, aber es haben sich, gerade in Polen, in den letzen 20 Jahren dutzende (!!) von sehr anspruchsvollen Bands gegründet. Es wurden auch viele internationale Konzerte veranstaltet und aufgezeichnet. Engländer, Holländer und auch z.B. amerikanische Musiker nutzen seit Jahren polnische Studios für ihre Produktionen. COLLAGE gehören fast schon zu den Klassikern des Genres und kann mit einigen Soundjuwelen überzeugen, aber auch hier könnte der Klang vor der Bühne etwas besser sein. Früher wurden sie mit Genesis, Marillion oder Yes verglichen, doch Collage ist eigenständiger geworden und bringen mittlerweile auch englisch gesungene CDs heraus.

Die Münsteraner LONG DISTANCE CALLING sind die Nummer Vier des ersten Festivaltages. Selber bezeichnen sie sich als Postrockband, es gibt 4 Studioalben und ihr Sound besticht durch kräftige Gitarrenwände, die durch weitestgehend instrumentalen, experimentellen und auch teils psychedelisch gefärbten Rock geprägt sind, so dass der geneigte Zuhörer einfach nur (positiv) geplättet ist. Ich kannte nur einige, wenige Stücke vorher, doch die Live-Präsenz der Band aus Münster ist echt beeindruckend.

Pause, Umbau, Biertrinken und schon ist es Zeit für den ersten Co-Headliner des Abends: IQ aus Old England. Ihr aktuelles Album „The Road Of Bones“ ist ungewöhnlich düster und relativ hart für eine Neoprogand ausgefallen, aber IQ sind schon seit den 80er Jahren im Geschäft und wandeln sich, wie auch die Szene. Leider sind die ersten IQ-Stücke von einigen, technischen Schwierigkeiten begleitet, die Stimme von Peter Nicholls ist ganz schlecht zu hören, aber nach einer Viertelstunde überwindet der Tontechniker am Mischpult seinen Gehörsturz und der Sound wird deutlich besser. Manche Musikhörer haben ja so ihre Probleme mit der sehr charakteristischen Stimme von Sänger Peter Nicholls, die in den höheren Tonlagen liegt. Der Gitarrensound vom Mike Holmes ist absolute Weltspitze und die Kompositionen und Konzeptwerke von IQ sind seit Jahren Kino für die Ohren. Leider klappt es nicht immer mit der Technik, aber das IQ auch perfekt und fast wie z.B. Pink Floyd klingen können, haben sie unter anderen auf ihrer „Subterranea“- Tour live bewiesen.

Längst ist es dunkel am Rhein und auf dem berühmten Felsen, gegen 22:00 wird es Zeit für das erste Finale des Festivals, das Bandprojekt TRANSATLANTC betritt die Festivalbühne und gibt als Höhepunkt und Ende ihrer aktuellen Welttournee ihre teils langen und umfangreichen Stücke zum Besten. Wer Spocks Beard mag, oder eben auch Marillion oder die Flower Kings aus Schweden, der kommt sicher auf seine Kosten an diesem Abend. Am Schlagzeug sitzt, steht, gestikuliert - wie immer der (ex-) Dream Theater Drummer Mike Portnoy. Die Stimme von (ex-) Spocks Beard Neal Morse besticht und begeistert die Zuhörer auf der vollgepackten Freilichtbühne. Marillion-Bassist Pete Trewavas flitzt wie ein Derwisch über die edel angerichtete Bühne und brettert seine Beats in den Gesamtsound. Gastsänger Ted Leonard (von ‚Enchant’ aus Kalifornien) wechselt sich ab mit Roine Stolt (g, voc) und Neal Morse am Mikro. Die gemeinsamen Satzgesänge a la Yes sind wie immer erste Sahne und der Sound ist sehr gut. So erklingen unter anderen die Mammutwerke „The Whirlwind“, „Bridge Across Forever“ „Kalaidoscope“ und das wunderbare „Shine“ an diesem Abend. Die allgemeine Begeisterung überwiegt, jemand vermisst ‚seine’ Lieblingsstücke immer, ansonsten ist es ein gelungener erster Teil der Veranstaltung. Und es gibt reichlich Stoff für eine Post-Musik-Diskussion am Nylonwigwam bei Wein und anderen geistigen Getränken.

Der zweite Festivaltag beginnt wieder zu früh, nach dem Mittag betreten die englischen SYNAESTHESIA (was für ein Name!) die Bühne und präsentieren Stücke ihres ersten, gleichnamigen Albums. Auch hier und heute, die erste Band ist gar nicht schlecht. Es mischen sich Stile wie alternativer bis klassischer Rock mit AOR-Elementen und das alles mit ordentlich fetter Gitarre, Tasteninstrumenten und der Stimme von Bandgründer Adam Warne. Für ein Debüt ist das ordentlicher Stoff und passt hervorragend auf dieses Progressiv-Festival. Der Gig ist kurzweilig und sympathisch, die aktuelle Platte ein glatter Tipp.

A LIQUID LANDSCAPE kommen aus den Niederlanden, heute bekanntermaßen auch eine Hochburg des Prog und spielen neuen Artrock, der sich im melodiösen Bereich des Rock bewegt. Die musikalischen Themen fließen zwischen ruhigen und aggressiveren Passagen, wirken teils etwas düster. Allerdings muss man hier noch keine Angst vor Depressionen haben, gekonnt wechselt die Stimmung und es rockt wieder.

Die Dritten im Bunde sind heute DREAM THE ELECTRIC SLEEP und extra aus den USA eingeflogen. Auch eine junge und bisher relativ unbekannte Band, die aber wie ihre Vorgänger mit New Artrock glänzen und mit folkigen Klängen und psychedelischen Sounds durchaus überzeugen können. Bisher gab es keine wirkliche, musikalische Endtäuschung. Was vielleicht auch daran liegt, dass die qualitativen Erwartungen bei eher jungen, neuen Bands und ihren Debüts oder ihren 2-3 bisher erschienenen Veröffentlichungen nicht in den Himmel reichen. Aber das hier ist bisher alles echt gute Kost von kurzweiligen, interessanten und knackigen Progressivrock.

Was natürlich auch an dieser Stelle wieder einmal deutlich macht, dass es in unserer Zeit ein wahres Universum an wirklich guter, anspruchsvoller Musik zu erleben gibt und die Frage aufwirft, warum so unglaublich viel konzentrierter Müll in den 08/15 Medien, leider auch von vielen Radiostationen verbreitet wird! Gute Ausnahmen bestätigen immer die Regel – also hört mal bei PROG IM POTT rein, wer denn mal online ist. Dafür mache ich gerne mal Werbung.

Doch zurück zur Loreley. Am späteren Nachmittag betreten die ‚Schweizer Marillion“ die Bühne, genauer gesagt, aus der italienisch sprechenden Schweiz kommen CLEPSYDRA. Ihre Texte sind aber seit ihrer Gründung in den frühen 90er Jahren englisch und die deutliche Nähe zur englischen Band brachte den Eidgenossen auch einige Kritik ein. Was soll’s, mir und vielen anderen hatte Clepsydra immer sehr gut gefallen, vor allem ihr zweites und drittes Album. Mir waren sie schon seit 1991 bekannt und ich hatte sie damals im berühmt-berüchtigten Münchener Plattenladen „Ohrwaschel Records“ auf Fuzzy’s Tipp hin entdeckt und mir ihr Debütalbum „Hologram“ zugelegt, welches als Originalausgabe mittlerweile äußerst rar geworden, wieder aufgelegt worden ist, wie auch die anderen Veröffentlichungen von Clepsydra. Die Band hatte ja in den letzten Jahren eine lange Pause gemacht und es war fraglich, ob überhaupt noch einmal etwas Neues von ihnen zu hören sein wird.

Auch ihre Livepräsenz war wohl eher sehr rar, umso überraschender ihre Aufstellung, hier zur 9. NOTP! Einige Besetzungswechsel liegen hinter Bassisten Andy Thommen, dem Bandurgestein und der heutige Auftritt wird von vielen begeisterten Fans – ein umjubeltes Kaleidoskop aus den letzten vier Studioalben - lautstark mitgesungen. Es scheinen also einige textsichere Clepsydra-Freunde der ersten Stunde auf der Loreley angereist zu sein. Wir sind verwundert, für so bekannt hatten wir die Schweizer gar nicht gehalten, aber die Band packt einen erfolgreichen Auftritt in das bisher makellose Festivalprogramm und begeistert mit ihren melodiösen, epischen Progrock.

Die Freilichtbühne ist schon wieder rappelvoll, als der zweite Co-Headliner des Festivals auftritt: ANATHEMA! Sie sind nun schon deutlich bekannter in dieser Szene und haben sehr erfolgreiche Touren (auch mit Porcupine Tree) hinter sich, sowie vor allem einen imposanten Backkatalog, gefüllt mit feinster Rock- und Progmusik. Anathema hat sich von einem eher dunklem Black- oder Death-Metal-Act (heute wenig vorstellbar) zu einer eher breit angesagten Psychedelic-Rock Band mit teils symphonischen Pink Floyd Sounds und viel musikalischer Abwechslung entwickelt. Ihre Musik besitzt nach wie vor einen ordentlichen Anteil Härte und gefällt durch den Wechsel zwischen phantasievollen, melancholischen Passagen und Breaks zum rockigen Sound, das alles gepaart mit tollen, teils mehrstimmigen Satzgesang. Hier und heute präsentieren die drei Cavanagh-Brüder plus Kollegen gleich mal einige Stücke ihres neuen 2014’er Albums „Distant Satellites“ und treten gleich mit 2 Schlagzeugern auf. Der Sound ist kraftvoll und die Stimmung wie auch das Wetter prächtig.

Spätestens beim Finale und MARILLIONS Auftritt kocht das vollbesetzte Amphitheater an diesem Sommerabend. Das liegt natürlich auch am heißen Wetter und dem Hitzedunst, der hier über den Treppen der Freilichtbühne liegt. Petrus hat den Temperaturregler seit 3 Tagen auf Anschlag hochgeschoben und eine dicke Pappe rein geklemmt, um ein Abfallen in etwas erträglichere Bereiche gleich mal zu unterbinden, wahrscheinlich bestochen oder gesponsert vom örtlichen Getränkeimperium Cool. Aber das passt schon.

Wir freuen uns alle über das Top-Sommerwetter und Marillion-Sänger Steve Hogarth macht gleich 2mal eine Runde durchs komplette Auditorium, flitzt singend zum Mischpult hoch und zentral wieder die Treppen herunter auf die Bühne. Die begeisterten Damen sind ganz schwer zu bremsen Zwinkernd und greifen nach Hogarth, als wäre er Jesus persönlich. Es ist immer wieder ein Spektakel, wenn Stars auf ein rasendes Publikum losgelassen werden, oder eben umgekehrt. Es beginnt spannend und kaum treffender (wer die letzten Tage die Nachrichten verfolgt hat, Thema: Israel!) mit „Gaza“, dann erklingt das lautstark gewünschte „Easter“ gleich hinterher. Eine verhältnismäßig große Zahl an Stücken aus der Ära ihres ersten Sängers FISH wird vom Publikum gefordert. Klar, gehören diese 80er-Jahre-Alben mit dem Zweimeterhünen am Mikro zur Essenz der Prog-Geschichte, also kommen „Sugar Mice“, „Lavender“, „Kayleigh“ und „Heart Of The Lothian“ in diesem Sinne gigantisch an. Aber auch „Man Of A Thousand Faces“ und „Cover My Eyes“ sind (neuere) Hymnen, die hier voll einschlagen. Als Zugabe kann eigentlich nur noch das Überstück „Neverland“ in voller Schönheit und einem der genialsten Gitarrensoli der letzten Jahre erklingen. Fantastisch, Gitarrist Steve Rothery! Marillion haben hier auf der Loreley schon seit den 80er Jahren spektakuläre Auftritte hingelegt und als Höhepunkt des Festivals ein Heimspiel, auch als Steve Hogarth (als Engländer!) auf den deutschen Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft anspielt, toben die Massen. Die fünf Briten machen ein überzeugendes, zweistündiges Konzert, bis leider (pünktlich, deutsch und vorschriftsmäßig!) um Mitternacht Schluss ist mit reichlich guter Livemusik an einem der schönsten Plätze, um diese zu zelebrieren.

Nächstes Jahr ist dann hier die zehnjährige Folge von „Night Of The Prog“ angesagt und soll drei Tage dauern…