Gewitter, Verwitterung und Rote Felsen

Von Wyoming in die ‚anderen’ Canyonlands

(unsere Reiseroute)

Bei unseren aktuellen Weg durch Wyoming gibt es diesmal keine spektakulären Ausritte in eine fotogene Berglandschaft. Der Yellowstone Nationalpark liegt ja weit weg, am anderen Ende des Cowboystaates und dort waren wir vor 2 Jahren schon. Unser nächstes Ziel liegt im äußersten Nordwesten von Utah. Durch das südliche Wyoming begleitet uns eine Steppen- und Halbwüstenlandschaft ähnlich wie in Arizona. Wir hätten gar nicht gedacht, dass es so weit nördlich noch so viele Kakteenarten und trockene Tafelberge gibt.

Unser Stopp in der Landeshauptstadt, in Cheyenne, fällt etwas kürzer aus als geplant, denn dort wird am Rad gedreht, dass es nur so kracht. Der Flughafen und eine riesige Airbase sind in, um und (gefühlt) mitten in die Stadt platziert. Es geht zu wie bei einer Generalmobilmachung. In Minuten- oder gar Sekundentakt starten Jets und brüllen Großraum-Helikopter nur wenige 100 Meter über den Häusern, Läden und Märkten, sodass wir erst einmal Nachrichten schauen, ob irgendetwas extremes, weltpolitisches passiert ist – aber wir finden keine außergewöhnlichen Meldungen. Bis weit in den Abend hinein geht es extrem laut zu und wir hoffen für Cheyenne und seine Bewohner, dass dies kein akustischer ‚Normalzustand’ ist. Uns dröhnen die Ohren, der Dezibelstress jagt uns regelrecht aus der City, so was haben wir schon mal in Yuma/AZ erlebt, bloß weg hier. So geht es bald weiter gen Westen.

In der Nähe eines sehr schönen Stausees verlassen wir die Interstate No.70, auf der man zwar gut vorwärtskommt, aber an vielen kleinen Natur-Attraktionen vorbei düst. Deshalb halten wir uns deutlich mehr und lieber an die kleineren Straßen durch diesen unvorstellbar großen Kontinent. Wenn es denn geht. Die „Flaming Gorge“ beginnt auf dem Gebiet von Wyoming als recht unspektakuläres Staugewässer und ist umgeben von eher flachen Prärie-Land.

Wenn man dann auf das Staats-Gebiet von Utah weiterfährt, also nach Süden, ändert sich gravierend die Landschaft. Die Flaming Gorge macht ihren Namen alle Ehre und zieht sich durch farbenfrohe Bergmassive, schneidet sich in zinnoberrote Hochplateaus und bildet dann einen eindrucksvollen Canyon, der sich als „Red Canyon“ auch ein heutiges Naturschutzgebiet gegraben hat. Unten sind die Wassersportler mit Motorbooten unterwegs, viele hundert, fast senkrechte Meter weiter oben gibt es duftende Zedernwälder, Aussichtspunkte, ein Visitorcenter, eine Lodge, viele Wanderwege, Felsen und atemberaubende Blicke in die Schlucht – wir sind wieder im Naturparadies Utah!

Die Straßen liegen fast alle über dem Niveau von 5.000-7.000 Fuß, also ca. 2.000 Meter hoch. Der Slogan von Utah deshalb heißt denn treffender weise auch: „Live Elevated“ – denn der überwiegende Teil des gesamten Bundesstaates liegt so (gewöhnungsbedürftig) hoch.

Sozusagen ein riesiges Felsenhochland, in das die Flüsse in jahrmillionenlanger Arbeit die Gelegenheit hatten, diverse, vielfarbige Canyons durch die erdgeschichtlichen Platten zu fräsen. Und das immer noch tun. Rings um diese Region, nahe der Kleinstadt Vernal/Utah liegt eine der reichhaltigsten Fundstätten von Dinosaurierknochen in ganz Nordamerika, hier waren diese Viecher reichlich in zig’ Arten vertreten. Möglicherweise hat ihnen diese schöne Gegend auch recht gut gefallen.

So entstand vor Jahren auch das „Dinosaur National Monument“, mit den häufigsten Knochen-Funden der gewaltigen Landreptilien in Nordamerika. Wir statten dem Park natürlich auch einen Besuch ab. Paläontologisch interessiert uns diese Sache nicht so brennend und landschaftlich ist der Park schön – aber nicht außergewöhnlich. Eine klassische Erosionslandschaft mit Tafelbergen und Schluchten.

Dagegen weitestgehend unbekannt, aber für uns wiederum eine optisch als auch fototechnisch schräge bis total verrückte Sache ist ein ganz anderer mysteriöser und wirklich skurriler Ort, der sich, etwas versteckt, auch in der Umgebung von Vernal befindet: Der ‚Fantasy Canyon’!

Schon einige Monate im Vorfeld, im zentralen, mexikanischen Hochland hatten wir von anderen interessierten und begeisterten Amerikareisenden einen Tipp bekommen, später selbst recherchiert und uns die genauen Koordinaten dieser kleinen, aber so in der Form wahrscheinlich einmaligen, geologischen Sehenswürdigkeit beschafft. Versteckt zwischen zig’ Hügeln und Tälern, erreichbar über ein Labyrinth von verzweigten Schotter-Seitenstraßen und zwischen privaten Erdölförderstätten, Pipelines, inmitten der flirrenden Hitze der trockenen Badlands liegt (wieder mal) eine Erosionslandschaft en’ Miniature, die es in sich hat!

Eigentlich ist es kein Canyon im klassischen Sinne, es ist ein kleines Seitental inmitten sonst (fast) unspektakulärer Wüstengegend. Hier sagen sich die Eidechsen und Klapperschlangen ‚Servus’ oder ‚Howdy’ und die Kojoten jaulen eine amerikanische „Gutenachtmusik’, wie wir immer wieder von unsern Stellplätzen hören können.

Entstanden durch einen ehemaligen, unterirdischen See, Auswaschungen der verschieden harten Lehm- und Gesteinsschichten, Ausspülungen und späteren geologischen Hebungen des „Schauplatzes“ auf ebenerdiges Niveau und weitere Verwitterungen, sind hier an einem kleinen, abgelegenen Ort die verrücktesten Erosionsformen entstanden, die wir je bisher gesehen haben.

Je nach Blickwinkel und Sonnenstand sind der Fantasie keine vorstellbaren Grenzen gesetzt. Alle möglichen Figuren, Fabelwesen, unvollendete Bauwerke, Tiere, Monster und Science-Fiction-Gestalten findet man hier. So unreal verrückt, dass man fast an eine künstliche Installation glauben möchte. Man stelle sich vor, man würde einen riesengroßen Termitenbau mit einer wachsartigen, schnell härtenden Flüssigkeit ausgießen (das hatten wir einmal in einer britischen Naturdoku tatsächlich gesehen!) und das Außenskelett dann vorsichtig abbröseln. Was übrig bleibt, ist ein perfekter Nachbau der intelligenten Röhrensysteme, Gänge und Lüftungsschächte der Termiten, plastisch in 3D. So sieht es in dieser Miniatur-Zauber-Welt ungefähr aus, die sich hier in 2-3 kleinen, eher überschaubaren Tälern gebildet hat.

Staunen, entdecken, fotografieren, ‚rumkriechen’ und teils fassungsloses Kopfschütteln inklusive. Wir achten darauf, dass wir keine der zerbrechlichen, filigranen und formenreichen Naturkonstrukte beschädigen oder zerstören, leider finden sich auch hier eingestürzte Formationen, eingefallene „Bauwerke“, abgerissene Säulen oder ‚Auswüchse’. Ob durch Unwetter oder menschliches Einwirken zerstört, können wir leider nicht feststellen, sehr schade ist das allemal, zu außergewöhnlich ist dieser einmalige Platz, um ihn wirklich genau zu beschreiben. Wieder so ein ganz besonderer Ort, der gut geschützt gehört, über 150 Fotos sind das Resultat eines heißen Tages und folgenden Morgens hier im Fantasy Canyon. Wir treffen in der ganzen Zeit nur 2 weitere Autos vor Ort an und noch ist dieser Platz ein Geheimtipp.

Dann geht’s für uns weiter nach Süden. Eine besondere Verbindungsstraße zwischen Grand Junction (in Colorado) und Moab (in Utah) hat es uns schon seit längeren angetan. Es ist ein tief eingeschnittenes Flusstal des Colorado River, bevor sich der Fluss weiter westlich durch die bekannten und natürlich auch spektakulären Canyonlands und den Grand Canyon weiterarbeitet.

Auf einer früheren Reise zum „Colorado National Monument“ hatten wir dieses einmalige Tal entdeckt, durch welches die Straße No. 128 führt und eine Landschaft offenbart, die wie ein „zweites Monument Valley“ aussieht und in einem ca. 50 Kilometer langen, verzweigten Schluchtsystem liegt, inklusive gewaltigen Tafelbergen, Steilhängen und erodierten ‚Resttürmen’, die wirklich sehr an die weltbekannte Navajo-Kultstätte oder John Waynes früheren ‚Arbeitsplatz’ erinnern. Mittlerweile wissen wir, dass hier auch dutzende von Filmen (z.B. „Geronimo“) gedreht wurden. Die Umgebung ist schon sehenswert.

Eine Schotter-Stichstraße führt bergauf zu den weithin sichtbaren „Fisher Towers“, die eines der Wahrzeichen des gesamten „Cathedral Valley“ sind, dort gibt es Kletterwege und einen schön gelegenen Zeltplatz mit Blick auf das eindrucksvolle Tal.

Biegt man, weiter in Richtung Moab, in das ausgeschilderte Kathedralen-Tal ab, findet man noch mehr dem Monument Valley ähnliche Felsen und Türme, die sich wie riesige Wächter über dem Tal erheben. Wer gerne fotografiert, wird hier zig’ Motive finden, besonders im Morgen –oder Abendlicht.

Die ganze, weitläufige Umgebung des „Desertspielplatzes“ Moab ist so abwechslungsreich und vielfältig, dass man, wenn man schon im ‚Südwesten’ unterwegs ist, wohl immer wieder hier her zurückkommt. Schon die Fahrt durch die Schlucht des Colorado auf der Highway 128 ist den weiten Weg wert.

Tausende Touristen kommen nach Moab nur wegen der beiden National Parks „Canyonlands“ und „Arches“ und im Sommer sind die beiden Parks leider ziemlich überfüllt. Ja die Arches, oder zu Deutsch (Natur-) Felsenbögen, sind schon eine Attraktion im Canyonland. Wir haben den außergewöhnlichen „Arches National Park“ ja schon auf unserer aktuellen Tour 2mal besucht, aber es gibt hier um Moab noch viel mehr zu sehen. Die Felsenbögen halten sich frecher weise nicht an irgendwelche Parkgrenzen, nein sie lungern lose, einzeln, in Gruppen oder als Doppelpack im weiten Umkreis herum, sind oft schwer zu erreichen, sind versteckt an Exponenten Stellen ‚hingezaubert’ und scheren sich einen rotbröseligen (ja, manchmal feuchten!) Dreck um eine Platzierung in diversen Parks. Sie erodieren vorzugsweise dort vor sich hin, wo man schon mal 8-10 Kilometer (oder gar Meilen) kraxeln oder wandern darf, durch ein dutzend Fluss- oder Bachläufe krabbeln, waten oder von Kiesel zu Kiesel springen muss und sich ordentlich durchs Unterholz schlägt, bis man den Blick auf einen der Naturbögen bekommt. Das haben wir dann auch gemacht.

Auf dem Weg zur „Morning Glory Arch“ führt ein toller Wanderweg durch einen vor Hitze flirrenden Canyon. Man startet am besten wirklich morgens früh, denn am Nachmittag ist es vor Hitze (-Stau) in der aufgeheizten Schlucht kaum auszuhalten. Die Sommertemperaturen in den schattenlosen Teilen des Canyon erreichen über 50 Grad. In der Mitte, am Bach, ist glücklicherweise immer wieder schützendes Grün vorhanden und steht die Sonne nicht im Zenit, geben Felsüberhänge auch einigen Schutz.

Der weite Bogen der „Morning Glory Arch“ ist von den vielen hunderten, die es hier am Colorado Plateau gibt, der immerhin sechsgrößte in Nordamerika. Einsame Spitze ist die „Rainbow Bridge“, die direkt am Ende eines langen, abgelegenen Seitenarms des Lake Powell liegt.

Ist man dann die Highway No.128 bis Moab gekommen, kann man den weiteren Weg des Colorado Richtung Westen folgen. Ein etwas versteckter Seitencanyon wird noch ca. 20 Meilen von einer Straße begleitet, die Highway No. 279. Diese ebenfalls sehenswerte, aber selten benutzte Strecke (weil Sackgasse) führt zu einer abgelegenen Kalifabrik Namens Potash. Die Route 279 führt entlang an feuerroten 50-70 Meter hohen Steilwänden, die teils mit alten Petroglyphen (prähistorische Felsmalereien) verziert sind. Wir wundern uns, wie die Anasazi und Mitglieder der anderen vor-indianischen Völker es vor vielen hundert Jahren geschafft haben, ihre Jagdszenen und Tierzeichnungen bis zu 10 Meter hoch in die glatten, aber sehr brüchigen Felsen zu kratzen.

Weit hinten, das Tal dort heißt „Gold Bar“, beginnt der Wanderweg zu gleich zwei weiteren, abgelegenen Felsenbögen, die nicht direkt zum „Arches National Park“ gehören, die ‚Corona-Arch’ und die ‚Bowtie-Arch’. Erstere wird auf Grund ihrer Form auch „Little Rainbow Bridge“ genannt. Man muss vom ‚Gold Bar Valley’ (an einer großen Colorado-Schleife gelegen) über ein felsiges Hochplateau klettern, wird von ‚Steinmännchen’ begleitet, die den Weg anzeigen und erblickt nach ca. 40 Minuten Weg die beiden Arches, die sonst von Tal oder anderen Punkten aus nicht zu sehen sind.

Das sind alles Touren, die man vom Ausgangspunkt Moab aus machen kann. Ringsum am Colorado River gibt es reichlich „Recreation Camp Sites“, also ‚Erholungs-Campingplätze’ der nationalen Parkbehörde für (zurzeit, Tendenz steigend) 15 USD pro Nacht und Site, und private Plätze der indianischen Ureinwohner, die pro Nacht auch mal mit über 30 Dollar (oder mehr!) ‚zu Kasse schlagen’ können. Seit das touristische Geschäft mit dem berühmten Antelope-Canyon (auf Navajo-Gebiet, bei Page/AZ) nahezu gigantische Ausmaße angenommen hat, gibt es immer mehr indianische Plätze zum besuchen und anschauen. Aber fast alles kostet reichlich Permits, also Besuchs-Erlaubnis, das kann bei mehreren Unternehmungen mal ganz schnell dreistellig werden. Die Preise für das Rafting auf dem Colorado sind leider in den letzten Jahren so sehr „durch die Decke gegangen“, dass schon eine einfache, drei- bis vierstündige Aktion mit 170-190 Dollar pro Person zu Buche schlägt, das 2-3 fache des Preises von z.B. 1996. Angebot & Nachfrage.

Nach einiger Zeit in der gut besuchten Region Moab wenden wir uns einem weiteren, nun sagen wir, eher weniger bekannten, weil abgelegenen Highlight zu. Ein stark zerklüfteter Gebirgszug südlich des Capitol Reef heißt bezeichnend San Rafael Swell. Dort sind viele außergewöhnliche Felsformationen und weitere Fotomotive ‚versteckt’ sodass man immer wieder etwas Neues zu entdecken findet. Der mittlerweile etablierte „Goblin State Park“ mit seinen roten Felskobolden, Gnomen und Fabelwesen liegt ganz in der Nähe, unweit des kleinen Nestes Hanksville.

Nun kennen manche den „Antelope Canyon“ als schönsten Slotcanyon seiner Art und er ist sicher der bekannteste, aber es gibt in den Weiten des Colorado Plateaus noch eine Menge weiterer, schöner, naturgebildeter, sehr enger Slotcanyons. Einer davon ist der „Little White Horse Canyon“ und auch etwas jenseits der großen Massenattraktionen gelegen.

Man sollte vor dem Betreten solcher Slotcanyons immer auf das Wetter der Umgebung achten, plötzliche Regenschauer in weiter oben gelegenen Bergen können sogenannte „Flashfloots“ mit sich bringen und sich wie eine gewaltige Wasser/Schlamm/Steinwalze durch die Canyons ergießen. Diese sind in ihrer sandsteinfiligranen Schönheit schließlich genau so entstanden.

Überall sieht man die Spuren der ‚Wasserspülung’ an den vergleichsweise weichen, 12 bis zu 15 Meter hohen, fast senkrechten Wänden der Sandstein-Slotcanyons. Im Prinzip kann man von einer „Turbinenhalle der Natur“ sprechen, welche sich hier durch die Sturzfluten der Wasserabflüsse gebildet haben. Wir haben großen Respekt vor dieser Kraft und natürlich den Wetterbericht gecheckt, es bleibt trocken und sauheiß dieser Tage. Die Faszination dieser Slots ist durch ein einzigartiges Farbenspiel des roten Sandsteins (vor allem in der Mittagssonne) immer wieder auf ihre Weise faszinierend.

Aber auch später oder kurz vor dem Sonnenzenit bilden sich die verrücktesten Farbkombinationen durch den Lichteinfall und die starken Farben des Sandsteins. An diesem Tage klettern wir mit ca. zwei Dutzend anderen Slotfans über diverse Hindernisse, erst nach 900 bis 1000 Metern Strecke beginnt der eigentliche Spaß. Die haushohen Felswände werden enger, noch enger…Bis man sich grade noch so durchzwängen kann und es erwarten einen immer neue Eindrücke.

Man fühlt sich wie im Inneren eines rotbraunen Organismus, klettert über heruntergefallene Felsen oder angeschwemmte Baumstämme, wird von dutzenden, neugierigen Eidechsen begleitet und muss immer vor Schlangen auf der Hut sein. Wir begegnen hier im „Little White Horse“ auch einer kleinen, schwarzbraunen Natter, die ihrerseits fliehen kann (und soll - logisch!), Klapperschlangen ‚versperren’ uns diesmal glücklicherweise nicht den Weg.

Der Canyon verbreitert sich 3mal zu einem Tal, wird wieder eng und so geht es bis zum Ende. Nach über drei Stunden Abenteuer sind wir wieder bei Esmeralda zurück und das mitgenommene Wasser war wieder einmal zu wenig! Man geht wie im Rausch der Farben und Formen immer weiter, die Länge des LWHC ist das Mehrfache der beiden Antelope-Slots und 2-3 Kilometer kann man in der teils extrem engen Felsschlucht schon unterwegs sein.

Aber die Ausbeute unserer Einblicke und Fotos sind sagenhaft. Solch eine Tour entschädigt für viele durchschnittliche Ruhe-, Regen- oder Vorbereitungstage. Wir finden, dass der „Little White Horse Canyon“ (für uns) zu den 10 absolut schönsten Natursehenswürdigkeiten des Westens gehört, ohne dabei in so gewaltige Dimensionen zu geraten wie z.B. der in seiner Dimension schwer fassbare Grand Canyon.

Auch am „Waterpocket Foult“, der großen Nord-Süd-Gebirgs-Verwerfung des Capitol Reef, gibt es viel zu entdecken. Bei unserem letzten Besuch war auf Grund von Schlammfluten eine der schönsten Seitenschluchten gesperrt, das ist einen zweiten Versuch wert - auf zum Capitol Reef!

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