Mexiko von Süd nach Nord

(unsere Reiseroute)

Die Einreise zum großen, nördlichen Nachbarn ging auch recht gut und zu schnell, das meinte wahrscheinlich auch die Dame vom mexikanischen Zoll und nahm uns eine gefühlte Stunde mit ihren Assistenten/Kollegen ‚richtig auseinander’, wollte uns sogar unsere (wenigen) Auto-Ersatzteile noch einmal verzollen bzw. gleich am liebsten beschlagnahmen. Wie kann man auch Bremsscheiben mitnehmen und noch dazu Luft- oder gar Öl-Filter? Das ist sehr verdächtig. Wir mussten einige Überzeugungsarbeit leisten und haben wieder mal furchtbar geschwitzt, heiß genug ist es eh schon! Aber wir wollen mit einem ‚Satz’ Ersatzteilen nicht handeln und brauchen diese nur für uns selbst!! Und teures, komisches, weißes Pulver, welches meschugge, unglaublich stark und was weiß ich alles machen soll – haben und hatten wir auch nicht irgendwo im Bauch unseres Wohnmobiles. Nada!

Nach viel Nerverei und mit einem heftig durchwühlten Auto waren wir dann (ohne Teile-Verlust) doch im mexikanischen Ciudad Hidalgo, im Lande der Kakteen, Sombreros, Tacos und Fajitas, angekommen. Auch dieses Nest macht keine Ausnahme. Der Krach und das Chaos erschlägt einen fast in dieser Grenz- „Metropole“. Man versucht erst mal, aus dieser Ansammlung von Hupen, brüllenden LAUTsprechern, Marktgewühl und drängelnden wie schrottigen Autos unfallfrei herauszukommen und diese Grenzregion mit einem anschwellenden Tinitus zu verlassen. Weiter im Lande beruhigt sich die Situation meist ein klein wenig. Wir machen uns mental wieder mal auf die einige tausend Kilometer reichende Süd-Norddurchquerung dieses so extrem widersprüchlichen wie verrückt-interessanten Landes gefasst. Und auch auf vieles, vieles anderes, was einen hier noch erwartet - einer immer bunten Mischung aus Abenteuer und Wahnsinn. Mittlerweile sind wir uns recht sicher: Hier, in ‚Mechicco’, wurde irgendwann das CHAOS an sich erfunden. Patentiert und in den vielen farbigen Würfelbuden gemeinschaftlich zusammengebrutzelt und mit viel Chili gewürzt, gestampft und verfeinert, zu einer explosiv- einmaligen Mischung zelebriert und mit einem ordentlichen Schuss Tequila versetzt, mit Blut und Schweiß verrührt, in bunte, alte Lappen verpackt und mit einem ordentlichen Fluch in alle Welt exportiert. Gratis. Vielleicht sogar in interstellare Weiten, so viel gibt’s davon hier, vom Chaos.

Wir kaufen in der nächsten größeren Stadt Tapachula erst mal ein wenig ein und haben auch ein erstes Ziel. Hier im äußersten Süden, im Bundesstaat Chiapas, gibt es leider nicht viele Plätze zum stehen für WoMo’s, aber 270 km nördlich der Grenze, am Pazifik, hat Jose, ein ‚alter Haudegen’, einen wirklich schönen Zelt-und Stell-Platz im kleinen Örtchen Puerto Arista (PA)! Eine Oase mit den besten, saubersten Duschen Südmexikos und dem fetzig besten Wasserdruck aller Campingplätze zwischen Rio Grande und dem Panamakanal: Jose’s Camp eben!

Bevor wir unser heutiges Ziel erreichen können, werden wir noch von uniformierten Wegelagerern aller Schattierungen und ‚Vereine’ mehrfach aufgehalten und kontrolliert. Die Armee, diverse Polizeieinheiten und der Zoll finden, dass unsere Esmeralda gar krank aussieht (!!!) – und unser kompletter Klein-Truck muss durch eine LKW-X-Ray-Schleuse. Man sucht nach?? Waffen, Beduinen, Kamelen, Kampfeichhörnchen, Atomreaktoren, schwerem Wasser und vermutlich auch einem Grund uns gewaltig zu ärgern. Das alles an 4,5,6,7 schwer bewaffneten Straßensperren und deswegen schaffen wir es erst am nächsten Tag zu Joe und seinem Camp und stoppen vor Einbruch der Nacht an einer „Pemex“-Tankstelle bzw. einer kleinen Kneipe daran. Glücklicherweise war die Nacht das einzige, was bei uns bisher eingebrochen ist, das ist auch mal ein klar glücklicher Aspekt, den wir nicht vergessen oder unterschlagen möchten.

Am nächsten Tag sind wir nach NUR EINER Kontrolle endlich in Puerto Arista. Dieser Ort hat sich nach über einem Jahr absolut nicht positiv verändert. Wir fanden eigentlich sogar, dass noch mehr Straßen aufgerissen und mit Sandhaufen notdürftig „geflickt“ wurden. Über den unglaublich verwahrlosten Ort (PA) werden wir uns noch ein wenig auslassen, aber dafür kann der Seebär Joe nichts, der aus Kanada kommt und schon seit den 60er Jahren hier mit seiner mexikanischen Frau lebt und diesen Platz toll pflegt. Joe kennt uns noch von vor einem Jahr und wir bleiben erst mal ein paar Tage an diesem ruhigen Platz. Wir können sogar im 26 km entfernten Tonala eine Haftpflicht-Versicherung bei Qualitas für Esmeralda abschließen, für ganz Mexiko natürlich und für 3 Monate gilt diese Versicherung. In Tonala muss der Reisende dann auch seine Einkäufe machen, denn in Puerto Arista ist leider der Coyote begraben, vielleicht auch das gemeine Gürteltier – der Ort blüht nur am Wochenende kurz auf. Ein Phänomen! Dann passiert es, dass (kleine) ‚Heerscharen’ einheimischer Sommerfrischler (Sommer ist hier immer, und frisch ist es nur morgens zwischen 4 und 6 Uhr!) in den kleinen Rumpel-Ort einfallen. Diese feiern sich hier fast zu Tode oder zumindest in einem jaulenden Cerveza-Tequila-Rausch und die Mariacci-Kapellen bzw. Chaos-Orchester spielen und tönen bis tief in die Nacht, als wäre es der letzte Tag auf Erden. Wir hören über 2 km entfernt gut und deutlich mit. Ab Sonntagabend ist wieder Stille in PA und man denkt, hier ist der erste, verlassene, ein wenig verunglückte Außenposten auf dem Mars Zwinkernd.

Bald die Hälfte der Gebäude ist verfallen, überall sieht man Dreck, Müll, kaputte Scheiben und genug Staub für alle Staubsaugervertreter der Welt zum wegpumpen. Daher auch einmal, ausnahmsweise, eine kleine „teils-teils-Negativ-Fotogalerie“, man kann ja auf Reisen nicht immer nur die Erdbeerkuchenstücke dieser schönen Welt fotografisch dokumentieren, oder? Keine Sorge, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, aber von einer Aufnahme in die schönsten Orte der Welt würden wir bei Puerto Arista, Chiapas, nur bedingt anraten.

Leider gibt es in den 2-3 kleinen Läden des Ortes nicht viel außer Chips, mehrfach aufgetautes und wieder gefrorenes Speiseeis, Kekse, Dosen, Pasta, etc. zu kaufen, – Basta! (Denn, was wir nicht haben, das brauchen sie nicht! … falls diesen Spruch aus der „Planwirtschaft“ noch jemand kennt). Unser Gastgeber Joe, oder Jose’, wie er sich hier treffender nennt, der alte Seebär aus Kanada, hat aber sein Steuerruder und den Enterhaken endgültig an den heimischen Gartenschlauch gehängt und kümmert sich nun um sein (nicht unerheblich) großes Grundstück. Dort gibt es sogar eine Lagune mit Boot, vielen Wasservögeln und Krokodilen, die Mangobäume und Cashew-Nussbäume sind voll von reifen Früchten. Und Besuch von einer fetten, behaarten Spinne bekamen wir auch ohne Einladung. Von 100ten saugwütigen Moskitos mal ganz abgesehen wurde vom Gastgeber auch die Umsetzung eines kleinen, aber lästigen Ameisenvolkes in die Fächer und Schränke unserer Reiseschildkröte organisiert Überrascht. Man braucht eine Weile, um die winzigen Quälgeister wieder an die frische Luft zu befördern. Diese ‚Piccolo’-Spezies geht leider durch jedes noch so kleine Nadelöhr und durch extrem kleine Ritzen und stürzt sich in kollektiven Wahn auf (fast) alles Essbare.

Da es nur Knautschgummibrot der Marke „Abwaschschwamm Grande Chemicoso“ zu kaufen gibt, macht uns Heidi auf dem Improvisations-Brotofen ein knuffig-leckeres Vollkornbrot, während Thomy abends drei Handvoll südmexikanischer Riesenerdäpfel zu duftigen Bratkartoffeln veredelt. Oder es kommt etwas zwischen Sahne-Pollo oder marinierten Fisch auf unseren Teller - das mexikanische Bier ist, wenn’s (durch die farblosen Flaschen, brr!) kein „Morgenwasser-Design“ a la ‚Corona’ hat, auch recht lecker. Die alte Regel bestätigt sich immer wieder mal, man sollte nicht die bekannteste und von der Werbung ‚breitgetretenste’ Sorte Bier kaufen, die kleineren Hersteller verdienen mehr Aufmerksamkeit! Verkosten ist angesagt und lohnt sich. Da Joe’s Platz so schön ruhig liegt, bleiben wir einige Tage hier.

Dann kommt das Abenteuer der Fahrt quer durch Mexiko. Ca. 2 Stunden nach dem Start erreichen wir den nächsten Bundesstaat mit dem schwer auszusprechenden Namen Oaxaca (Gesundheit!), der seit längeren (neben einigen anderen schrägen Storys) eine traurige Berühmtheit dadurch erlangte, immer wieder durch spontane Straßensperrungen, Streiks und Aufstände, von sich reden zu machen.

 

Das alles gibt es in verschiedenen Variationen natürlich auch in vielen anderen Gegenden Mexikos, aber hier in Oaxaca häuft sich alles. Der Überlandreisende muss in Oaxaca nun mal sprichwörtlich durch und als wir die Route 185 nach Norden nehmen, ist im Örtchen Matias Romero erst mal Schluss mit lustig. Diesmal streiken die örtlichen Taxifahrer (!!) und blockieren mit ihren Autos die einzige Durchgangsstraße in Richtung Veracruz. Am liebsten hätten sie ihre Karren übereinander gestapelt, das Ergebnis sieht zumindest wie ein Versuch aus. Nichts geht mehr, die aufgebrachten Taxi-Driver haben sich bewaffnet und lassen in beiden Richtungen niemanden mehr durch, Die LKW-Schlange wird mehrere Kilometer lang, viele Busse und PKWs drehen schon um, auch auf Tiertransporte mit brüllenden Rindviechern wird keine Rücksicht genommen. Die Rinder stehen eingepfercht auf einer Ladefläche stundenlang in der brütenden Sonne, Tank- und Lebensmittellaster schmoren vor sich hin und die Polizei ignoriert und toleriert das Spektakel, tut gar nichts. Sie ist nur vor Ort und weiß vor lauter Machogehabe und gekonnt kraftvollem Laufen nichts Sinnvolles als Beitrag zu bringen. Muchas Gracias!

Worum es bei diesem Streik geht, erfahren wir leider nicht, aber er zieht sich 5-6 Stunden hin. Erst dann löst er sich sehr langsam, in einen langen eigentlich die ganze Nacht währenden Verkehrschaos in und um Matias Romero, auf. Mehrfach werden wir fast von den wütenden Trucks angefahren, oft donnern die schräg beladenen Lastzüge nur Zentimeter an uns vorbei. Ausweichen können wir kaum und so flüchten wir nach über einer Stunde Spuk und Gedränge und mehreren Fast-Zusammenstößen’ zu einer kleinen Kneipe im Ort. Wir dürfen dort stehen bleiben und Essen zu Abend die typischen, mexikanischen „Lagerfeld-Schnitzel“ (extrem dünne Modelle – was sonst!! Lachend und trinken verschwitzt und mit den Nerven am Ende ein dunkles, leckeres „Negra Modelo“ – Bier darauf, dass wir noch im Ganzem sind. Wieder ein Tag, an dem wir, hier in Mexiko, „Fix & Foxy“ sind, das ständige Aufpassen hinterlässt seine Spuren nach einem langen Straßen-Ritt in diesem Land voller Überraschungen.

Am nächsten Tag gibt es außer Militär-Kontrollen keine Zwangsstopps an der Piste und wir erreichen das mexikanische Autobahnsystem. Die Maut hier ist italienisch teuer. Der Zustand der Straßen ist teils normal, aber leider auch teils schwer zerlöchert und schlicht beschissen und dass dafür, dass man hier reichlich Gebühr bezahlt! Man muss vielen großen Kraterlöchern ausweichen und ständig auf der Hut sein, auch hier wäre nachts fahren eine Verrücktheit. Leider krachten die gepeinigten Stoßdämpfer doch manchmal in eines der tiefen Löcher. Das Geld für die Maut fließt sicher hier wie überall in Private Taschen und nicht/kaum in die Instandsetzung.

In der Stadt Cordoba des Bundesstaates Vera Cruz können wir in einem Walmart einkaufen und in der Nähe eines Kinocenters recht ruhig übernachten, haben mal Glück gehabt. Dann, nach Cordoba, geht die Autobahn in recht gewagten, steilen Serpentinen auf über 2.000 Meter rauf auf das mexikanische Altiplano, das Hochland um die Hauptstadt, welches sich dann viele Hundert Kilometer nach Norden zieht.

Bei Puebla passieren wir das riesige VW-Werk, das wie in Wolfsburg eher an eine kleine, eigene Stadt erinnert. Hier gibt es zig-tausende Arbeitsplätze und unter anderen wird der ‚Neue’ Beatle hier gebaut, auch VW-Busse etc. Die Park- und Sammelplätze sind vollgepackt mit zehntausenden von Fahrzeugen.

 

Der Großraum Puebla ist aber auch vollgestellt mit erschreckend wie unübersehbar großen Ghettos von winzigen, teils äußerst spartanisch wirkenden „Miniwohn-Klos“, die sich weite Kilometer in die Berge ziehen. Ein richtig erschreckend-grusliger Anblick.

Wir umfahren Mexiko City großräumig, Esmi hat eh’ keinen Platz zum stehen dort, und wir haben momentan absolut keinen Bock auf die 20- Millionen-Stadt, vor allem ohne einem sicheren Platz für unser fahrendes Zuhause.

Unser Ziel ist eine der schönsten und sehenswertesten, historischen Städte des Landes. Wir umfahren Querétaro und nehmen Kurs auf San Miguel De Allende (SMA), eine schon im Jahre 1542 von einem Franziskaner gegründete Perle im Hochland. Kommt man von Südosten nach SMA, ist man zuerst auf ca. 2.000 Höhenmetern und dann fällt das Kopfsteinpflaster steil in sehr engen ‚Sträßchen’ ins Altstadtzentrum auf 1.850 Meter.

 

Wir kommen mit freundlicher Hilfe der örtlichen Polizei gerade so durch die Ecken der Stadt. Denn, Sagenhafterweise, mittendrin liegt, hierzulande kaum zu glauben, einer der schönsten, sichersten, saubersten und bestens gelegenen Stell- und Campingplätze Mexikos. Klar wollen wir dahin und der Chef und Platzwart der gepflegten Anlage hat einen ganz typisch mexikanischen Namen, er heißt Hans Weber. Er ist allerdings optisch ein waschechter Mexikaner und hat neben seinem lateinamerikanischen - auch englische und deutsche Wurzeln. Hans betreibt hier auch eine sehr gut laufende Tennisanlage und eine Truppe von Cracks mit breitem, texanischen Slang ballert sich hier als ‚nordamerikanische Winterüberbrückung’ die gelben Bälle hin und her.

San Miguel ist schon eine der ganz seltenen, positiven Ausnahmen, eine regelrechte Oase der Sauberkeit. Es gibt neben der schönen und sehr speziellen Kathedrale ‚Arcangel’ aus rosafarbenen (!) Stein viele andere Kirchen, Kapellen, Klöster, Museen und eine Riesenauswahl an Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt wirkt relativ sicher. Der Grund dafür sind natürlich vor allem die vielen amerikanischen (und anderen) Touristen hier und nicht wenige Nordamerikaner haben hier ein Winterquartier. Das Klima ist auf 1.885 Metern über dem Meer trocken und meist warm. Man ist ja hier noch einige 100 Kilometer südlich vom Wendekreis des Krebses und damit in subtropischer Bergregion.

SMA ist ein Schatzkästchen voller Antiquitätenläden und Galerien. Die in verschiedenen, warmen Erdfarben gestrichenen Häuser sind ein Kontrast zu so vielen, anderen armen Orten im Lande. Laut Ortseingangsschild leben ca. 140.000 Leute hier und nicht 70.000, wie von anderen Quellen beschrieben werden. Die Straßen sind so eng und winklig, dass unser Fahrzeug gerade so ohne die Mauern zu kratzen um die Ecken rangiert.

Hans Webers Camp ist auch gut versteckt und durch Mauern geschützt im südlichen Altstadtviertel gelegen. Alles Wichtige ist 10-30 Minuten ‚um die Ecke’ gelegen. Wir probieren abends auch mal eine schöne, typisch mexikanische Würfelbude, die als Büfett leckere, teils höllisch scharfe Speisen anbietet, manches ist mild, aber sogar die ortsüblichen Spagetti sind scharf wie Feuer. Alles wird in verschiedenen, schönen, handbemalten Tontöpfen angeboten.

Ein kleines Wunder, sogar die örtliche ‚Bullerei’ ist recht freundlich, ganz im Gegensatz zu den vielen Kontrollen überall in Mexiko, vor allem im Süden des riesigen Landes. Es ist sonst im Land einfach kein schöner Anblick, wenn sich die Polizei überall mit ihren offenen Jeeps präsentiert, auf der Ladefläche großkalibrige MPI’s aufmontiert und voll „aufgemumpelt“ (also munitioniert) und in Fahrtrichtung auf den Gegenverkehr zeigt. Auf uns! Dahinter immer verwegen aussehende Machos in Uniform, voll gehangen mit Silberkettchen und weiteren Handfeuerwaffen, sowie drapiert mit schwarzen Sonnenbrillen, so groß wie Teller (naja, zumindest Untertassen), ihre Macht und Abschreckung zeigend und genießend. Ich schweife ein wenig ab, aber das nervt und prägt - und bleibt immer mit der Erinnerung an Mexiko 2014-15 verbunden – ein Land im Krieg mit sich selber, seinem Drogen- und Korruptionsproblemen, die leider größer sind als der permanent rauchende Popocatepetl, der Hausvulkan der Hauptstadt. In San Miguel de Allende ist die Polizei noch Freund & Helfer und sperrt die engsten Ecken vor dem Durchgangsverkehr ab, hilft uns aber auch, das gut versteckte Camp zu finden.

Auf dem Camp von Hans treffen sich die abenteuerlichsten Reisefahrzeuge aller möglichen Größe und Bauart oder Herkunft. Hier – ja, genau von hier kommt auch die schöne und sehr informative Panamericana-Website von Joachim und Bärbel, der seit längeren hier mit seinem MAN-Expeditions-Truck steht und vielen Reisenden von Nord nach Süd und umgekehrt bekannt sein dürfte. Denn mittlerweile sind hunderte (!!) von aktuellen und historischen Reiseprojekten bei Joachims Homepage gelistet und viele, viele Tipps von/für Reisende aufgeführt. Auch wir haben schon von diesen Infos profitiert und bedanken uns auf diesem Wege nochmals gerne für die Arbeit und Mühe, die da dahinter steckt!

Fast ‚um die Ecke’, also grade mal ca. 65 km entfernt, gibt es hier im zentralen Hochland einen weiteren, sehr sehenswerten, historischen Ort zu besichtigen, die Silberminenstadt Guanajuato. Dort beginnt dann unser zweiter Reisebericht aus Mexiko.

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