Guatemala

(unsere Reiseroute)

Unsere letzen ca. 120 Kilometer in Guatemala sind durchwachsen, und so freuen wir uns sogar noch Propan-Gas auffüllen zu können. Das geht hier nach unserer Erfahrung deutlich problemloser als zuletzt in Mexiko. Die letzte Strecke jedoch ärgert uns mit total verstopften, wuselnden Klein- und Mittelgroßen Städten, vielen Baustellen und arg löcheriger Straße. Esmeralda springt immer wieder und allerdings sind wir uns nicht so sicher, ob vor Freude oder…eher nicht!

Grenzorte wirken fast immer irgendwie schmuddelig, laut und nervös trötend und geben uns das Gefühl einer gewissen Unruhe und Unsicherheit. Aber man muss eben auch da durch. Die Grenzstadt Tecun Uman auf guatemaltekischer Seite präsentiert sich so ‚ordnungsgemäß’ auch etwas chaotisch. So als hätte man die Wohngebäude, Straßen, verrauchten Kneipen und zerbeulten Autos gemischt und aus einiger Höhe hier wieder ausgeschüttet, wo diese Ansammlung von kollektiven Unmut dann, ohne groß nachzufedern, hart gelandet ist.

Wir werden schnell mit den Beamten der Ausreise einig und verlassen Guatemala. Ein letzter Stempel wird in den malträtierten Reisepass geknallt, adios – es hat uns wieder ganz gut gefallen, auch wenn es dieses Mal etwas kürzer für uns war. Wir hatten hier den Eindruck nicht mehr so eine extreme Präsenz von Waffen (überall, an jeden Laden, von teils arg jungen „Spunden“ präsentiert) gesehen zu haben, wie noch vor einem Jahr. Wir wurden immer wieder mal - auch auf Grund unseres deutschen Gefährts - freundlich angesprochen. Das bunte Land der vielen Majastämme machte auf uns wieder einen positiven Eindruck und ist irgendwie im Aufbruch in eine hoffentlich bessere Zukunft.

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