Auf ins Kernland der Mayakultur – Guatemala!

(unsere Reiseroute)

Unsere letzten Tage im Mexiko waren nicht sonderlich begeisternd und sollte es ein Fazit zu Mexiko geben, so ist es eher nüchtern realistisch als zu positiv ausfallend. Wenn man die Bilder der vergangenen Wochen sieht, so haben wir – wie die meisten anderen Reisenden auch – meist eh’ schon (fairerweise) schönere Fotos für unsere Berichte ausgewählt. Wen interessieren schon „Galerien von Dreck und Müll“, mit denen man überall in Mexiko konfrontiert wird. Würde man also ein wirklich authentisches Bild dieses Landes zeichnen wollen, dann müsste man pro schöne Landschaft und zweifellos interessanter Kultur und Geschichte auch an fast jedem Ort weniger fotogene Plätze dokumentieren. Auch ein Grund: Leider waren wir durch den Ablauf des NAFTA-Vertrages gezwungen, das Land auf der westlichen Küstenstraße in ca. 6 Wochen zu durchqueren, sonst wäre einiges ganz anders gekommen.

Die drastische Reduzierung der ohnehin schon sehr wenigen Übernachtungsplätze für Campingmobile auf dieser Strecke hat es uns auch nicht leicht gemacht. Viele der angefragten Hotels (als meist einzige Alternative) haben das auch noch mit unrealistischen Forderungen für einen Nacht-Platz in der Anlage verschärft. Einige wenige, positive Ausnahmen gab’s auch. Bis auf geschätzte reichlich tausende, manchmal fast Achsen-brechende Bumper, Topes oder Reductoren auf den Straßen sind wir ja trotzdem gut durchgekommen – und wenn wir mal unterwegs in besseren oder einfachen Restaurants beim Essen waren, so hat es immer recht gut geschmeckt.

Und, ja – wir sind auf Grund dieser Tatsachen auch äußerst vorsichtig gefahren. Auch weil überall mexikanische Polizei lauert, die in einem Land, wo fast alle Verkehrsregeln ständig missachtet werden, zu 90% auf zahlende Ausländer wartet. Aber das haben wir von fast allen Reisenden hier gehört und gelesen, das ist nicht etwa ‚unser Pech’, sondern überall im Tacoland eine Unsitte der unterbezahlten Staatsdiener in Uniform.

An der Grenze zum südlichen Nachbarn haben wir dann noch einmal 2 bis 3 Stunden verbracht. Man verlangt erst mal ca. 25 US Dollar, oder 308 Peso für den mexikanischen Ausreisestempel in den Reisepass. Der Beamte braucht dafür pro Person eine Viertelstunde und fällt fast mit dem Kopf in den Reisepass.

Dann überqueren wir die Grenze und schon auf der anderen Seite stürzen sich mehrere ‚Schlepper’, oder ‚Grenz-Helfer’ auf uns, die alle durcheinanderschreien und mehr nerven als helfen. Wir versuchen diese Sache auch alleine zu regeln. Die schreienden und gestikulierenden Wichtigmacher übertönen sich gegenseitig und wir lehnen dankend immer wieder ab. So richtig los wird man die Gruppe mit ihren umgehängten Phantasieausweisen aber nicht. Es werden überall reichlich Kopien aller möglichen Dokumente angefertigt.

An der guatemaltekischen Einreise gibt es – sehr positiv – eine schöne Reisekarte des Landes gratis für uns und auch die Personeneinreise ist recht unproblematisch abgewickelt. Stempel, paff, fertig, na also. Wir tauschen bei den ‚fliegenden Händlern’ erst mal einige Quetzals, die Währung von Guatemala, denn Wechselstellen in dem Sinne gibt es hier gar nicht und der Kurs ist sehr günstig. Für die Geldwechsler. Die Dame an der Personeneinreise weigert sich strikt, trotz mehrfacher Erklärung einen Einreisestempel auf unser NAFTA- Dokument (oder Pride-Organisation, Sitz in Baltimore) zu setzen. Das macht angeblich nur die Fahrzeugeinreise, oder eben der Zoll, schau mer’ mal. Zurück zur Personeneinreise kommt man dann aber nicht mehr so einfach.

Esmeralda wird auf einen großen Acker, äh Parkplatz dirigiert und die Dame vom Zoll hat keinen Humor, aber unglaublich viel Zeit. Alles wird wieder kopiert, genau kontrolliert, sie nimmt auch eine Fahrzeuginspektion vor, vergleicht die Fahrgestell- bzw. Ident – Nr. ganz genau, schaut in unsere Proviantkisten und nach einer weiteren Stunde dürfen wir zur Desinfizierung fahren. Man sprüht ein wenig die Reifen unserer Reiseschildkröte ein - ungefähr so viel, wie ein Goldhamster niesen kann – und für 20 Quetzal = 2 Euro sind wir alle bösen Keime am Fahrgummi los. Dann bekommen wir endlich unseren Sticker an die Frontscheibe gepappt. Nach einer neuen Regelung dürfen wir jetzt insgesamt 90 Tage im Bund der mittelamerikanischen Länder unterwegs sein, also Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua. Das erfahren wir aber erst nachher, denn der Sticker an der Frontscheibe lautet auf Guatemala. Unklar ist auch, ob jetzt eine Versicherung inklusive ist, anderen Reisenden an der südlichen Grenze wurde gesagt, JA! Wir bezahlen wieder 160 Quetzal für dieses Dokument, dann sind wir endlich fertig. Alles in allem haben wir wieder mal 80-85 Dollar für diese Grenze gebraucht, wenn man alle Kopien, Rechnungen, Gebühren einrechnet. Es ist bereits nach Mittag, aber wir haben es geschafft und wir sind in Guatemala!

Später werden wir das Einreisezollpapier einscannen und per Mail „Pride“ in Baltimore zukommen lassen. Wir haben extra auf eine Antwort bestanden, damit wir auch sicher sein können, dass es keine unverhofften Überraschungen nach Ablauf der Frist gibt. Es dauert trotzdem ein paar Tage, bis wir die erlösende Nachricht erhalten und durchatmen können.

Mit 109.000 qkm ist die Republik Guatemala ein knappes Drittel so groß wie Deutschland. Die ca. 13 Millionen Einwohner verteilen sich neben den spanisch sprechenden, auf viele indigene, mayastämmige Minderheiten, immerhin insgesamt über 40%. Guatemala ist geografisch das zentrale Kernland der mittelamerikanischen Mayakultur. Die Küsten und vor allem der Norden sind tropisch, die von vielen Vulkanen geprägte Bergregion hat subtropisches Klima. Das Land ist uns in Europa wohl auch durch den verheerenden Bürgerkrieg in Erinnerung, der erst 1996 formell beendet wurde. Wir haben hier den Eindruck, dass die Leute die entspannte Situation sichtlich genießen, noch patrouilliert einiges Militär an den Straßen, und Banken oder manche Geschäfte sind speziell gesichert, aber es macht hier einfach nicht diesen ‚verbissenen’ Eindruck wie in Mexiko.

Als wir die chaotisch-laute Grenzstadt verlassen, wird es sofort ruhiger um uns. Endlich durchatmen, es gibt zwar weiterhin einige Höcker auf der Fahrbahn, aber allgemein macht es hier einen viel entspannteren Eindruck auf uns. Es liegt deutlich weniger Dreck rum, und egal wo wir stoppen, fragen, einkaufen oder einfach mal schauen und vergleichen, die Menschen sind auffällig freundlicher als in Mexiko! Es wird häufiger gelächelt, es ist viel bunter, ganz besonders natürlich die traditionellen Trachten der vielen, verschiedenen, indigenen-stämmigen Völker hier machen ein anderes Bild auf den Reisenden!

Überrascht stellen wir fest, dass der Kraftstoff hier wieder in Gallonen angegeben ist, denn sonst wäre der Preis von ca. 32 Quetzal = 3,20 Euro auch viel zu hoch für Diesel. Es gibt hier eine bunte, kaum zu übersehende Vielfalt an Tankstellen-Marken. Die großen bekannten Marken sind präsent und daneben viele, für uns neue, kleine, abenteuerliche Namen – und: es gibt an den ersten 200 Kilometern so viele davon, dass wir uns über die Kraftstoff-Versorgung vorerst keine Sorgen machen.

Es ist viel Verkehr, daher kommen wir am ersten Tage nicht bis zu unserem Ziel, dem Atitlan-See. Nach ca. 150 km suchen wir uns im Städtchen Retalhuleu eine Bleibe.

Wir sind im Coca-Cola-Land, aber auch Pepsi ist hier angesiedelt. Mehrere Abfüll-Firmen stehen an den Straßen und Bushaltestellen, Parks, Märkte sind in der ganzen Region unübersehbar vom Brausehersteller gesponsert. Werbung, Werbung in Rot-Weiß! Eine Armada von alten, teils museumsreifen Lastern mit Zuckerrohr begegnet uns immer wieder. Dieses Süßholz wird hier auch gleich geraspelt, also ordnungsgemäß weiterverarbeitet zum Hauptgrundstoff für die Zuckerlimo-Marke. Die Zuckerfabriken ballern schwarzen Qualm und Fetzen von kleinen und großen Russpartikeln in diese paradiesisch tropische Bananenlandschaft, dass unser Fahrzeug den nächsten Morgen davon regelrecht übersät ist. Die Luftkurorte kommen ein wenig später!

Bei einen Landhotel, einer schön gelegenen Posada mit paradiesischem Garten, fragen wir nach der Möglichkeit, uns im dortigen Gelände abzustellen. Sehr freundlich wird es uns für einen kleinen Obolus zugesagt, und – klar – können wir das WiFi-Internet nutzen, Wasser sowieso. Was uns hier noch in Guatemala auffällt, selbst die Streifenpolizisten grüßen freundlich und schauen nicht griesgrämig mafiös wie beim nördlichen Nachbarn.

Am nächsten Tage geht die Reise steil in die Berge und nach recht guten Hauptstraßen werden die Nebenstraßen deutlich anspruchsvoller für Esmi und Fahrer. Längst begleiten uns imposante Vulkankegel auf der Fahrt durch fett-grüne Natur. Eher kleine Orte säumen die Strecke und es geht über die Straßen-Hubbel, die hier „Tumulos“ heißen. Das klingt wie eine Krankheit…“die Straße hat Tumulos“. Dann wird die Piste so schlecht, dass wir im Schritttempo bergauf kriechen, leider kann man die Hubbel nicht schneller überqueren. Das ständig neue Anfahren bergauf, die 35 Grad, die dadurch mangelnde Kühlung, bringen die arme Esmi dann zum kochen und wir machen einen Extrastopp an einer Tanke.

Steil geht’s weiter bergauf, erst mal auf über 2.200 Meter, die Wärme ist das Problem. Aber dann der erste Blick zum Lago de Atitlan, es verschlägt einem fast die Sprache, so schön liegt der große Bergsee zwischen 3 Vulkanriesen in einem Nationalpark.

Wir müssen, von Süden kommend, erst einmal einige Pässe überqueren und es wird nachmittags, bis wir dann die vielen Serpentinen zum Ufer des Atitlan wieder runter tuckern dürfen. Da schiebt die Kabine kräftig mit. Immer wieder geht es durch sattgrünen Dschungel und ab und zu gibt es tolle Blicke auf den azurblauen See, wow – das hier fühlt sich wieder ganz anders an als der Ärger der letzten Wochen. Was für eine Landschaft!!

In Panajachel, am See angekommen, suchen wir erst einmal den ersten, möglichen Platz und finden ein verlassenes, zugewachsenes Stück Land vor, das man mit größeren Fahrzeug auch kaum anfahren kann. Dieser Platz macht einen ‚toten’ Eindruck, kein Camping mehr. Es geht quer durch den Ort und gerade so durch die schmalen Gassen der Kleinstadt, eng ist es hier.

Ein wenig außerhalb des belebten und von internationalen Touristen gut besuchten Ortes liegt am Ufer des Atitlan-Sees das Hotel „Bahia de Lago“, oder „Vision Azul“, wie es früher hieß. Hier auf der Wiese vor der Anlage soll es auch möglich sein, ein Fahrzeug für einige Zeit zu parken. An der Rezeption erfahren wir, dass es die erste Nacht stolze 150 Quetzals kosten soll, dann jede weitere Hundert. Später können wir den Preis noch um einiges nach unten korrigieren. Wir bleiben ja länger und stehen nur pflegeleicht auf der Wiese. Hier wollen wir erst mal die nächsten Schritte planen und auf dem schön gelegenen Platz, wirklich direkt am See steht schon ein deutsches Bimobil.

Wir lernen später Gitta und Peter kennen, die Beiden sind auch schon länger mit ihren Fahrzeug unterwegs. Später unternehmen wir auch noch einiges zusammen und sie haben wertvolle, aktuelle Guatemala-Infos für uns. Peter hilft uns bei der Suche und dem Zusammenstellen eines Propangas-Druck-Spezialschlauches, den wir für Notfälle bei der Gas-Suche gut gebrauchen können. Dazu ziehen wir durch verschiedene ‚Ferreterias’ (also Eisenwarenläden) und Filialen von ‚Gas-Wasser-Sch…’ des Ortes, und bekommen dann aus einigen Teilen das Richtige zusammengestellt. Allerdings ist es nur für den Fall, wenn mal wieder die Anschlüsse der Abfüllanlagen nicht passen sollten und wir als letztes Mittel eine Flasche umfüllen müssen.

Eine formschöne Fischwaage „Made in Germany“ erwerben wir auch noch, um das Gasgewicht auch messen zu können, das war alles kaum nötig bei über 47.000 km durch Nordamerika und vielen Füllaktionen dort. Vielen Dank an Peter für die fachkundige Unterstützung und Hilfe!!

Panajachel ist der ideale Ausgangspunkt für viele Touren am und um den einmalig schön gelegenen See. Hier gibt es viele Kneipen, eine tolle Bäckerei („Sandra‘s“ – eigentlich ein sehr guter, international bestückter Gemischtwarenladen mit vielen, auch europäischen Leckereien, die man sonst nirgends hier bekommt) und auch einen Mercado mit fast allen notwendigen Lebensmitteln. Man kann es hier schon mal länger aushalten. Wir unternehmen zu Viert erst mal eine „Chicken-Bus-Tour“ ins nahegelegene Solola, jeden Freitag ist Markt dort.

Diese ‚Chicken-Busse’ sind ein fahrendes ‚Wahrzeichen’ Guatemalas. Fast alles ältere, ausrangierte, klassische amerikanische Schulbusse, die hier zu zig-tausenden herumfahren und in der Mehrzahl bunt und einzigartig bemalt sind, manche sind regelrechte Kunstwerke. Man sitzt eng zusammengepfercht wie die Hühner auf der Stange in diesem Vehikel, eventuell daher der Name oder weil alles möglich Denkbare transportiert wird.

Aber auch andere Transportmittel stehen (teilweise) zur Verfügung.

Der Freitagsmarkt in Solola ist wirklich sehenswert. Wir tauchen regelrecht unter im dichten Gewühl der vielen Seitengänge, Gassen mit allen erdenklichen, frischen Früchten und geröstetem Kaffee. Man sieht hier schon einige der zig’ Sorten Bananen, die hier wachsen und wir decken uns mit Mandarinen, Paprika, Knobi bis Kartoffeln ein. Die Preise hier sind natürlich weit unter denen der ohnehin schon günstigen Supermärkte, aber es macht deutlich mehr Spaß, hier einzukaufen. Die farbenfrohen Trachten der Ureinwohner sind eine Augenweide.

Wir staunen, beobachten, fotografieren und halten unsere Rucksäcke immer im Blick. Wir werden durch die einzelnen Stand-Bereiche geschoben, vorbei an gackernden oder fiependen Geflügel aller Altersklassen, dass über den Köpfen transportiert und in Bastkörben wie eine bunte Packung Federkissen präsentiert wird. Die schönen, in ihrer handgearbeiteten Art vielfältig gemusterten, traditionellen Kleidungen werden auch uns immer wieder angeboten (für peinlich wenig Geld – Anhand des Ausmaßes an investierter Arbeit) und sie passen ja eigentlich nur hier her. So ist der Freitagsmarkt von Solola nicht einfach nur „So la la“, sondern eher ein Fest für alle Sinne, spätestens hier fühlen wir uns richtig in Guatemala angekommen.

Bepackt mit frischem Obst & Gemüse und vielen Fotos nehmen wir nach Mittag wieder den Regionalbus nach Panajachel, der sich brummend und knarzend die vielen, steilen Serpentinen zum Atitlan-See herunter bremst. Wir hoffen immer wieder, dass genannte Bremsen der vielen Busse hier auch noch technisch intakt sind!

An unseren Camp am Hotel Bahia De Lago ist ein drittes Paar mit deutschen Nummernschild und Absetzkabine nebst Pickup angekommen, mit Dagmar und Bernd. Zusammen mit Gitta und Peter können wir am Lago de Atitlan schon mal ein kleines Globetrottertreffen machen, Karten – und Informationsaustausch inbegriffen. Leider muss erstgenanntes Team nach 2 Tagen schon wieder weiter fahren zu einer Verabredung in den Bergen von San Marcos. Sehr schade.

Wir werden einige Zeit hier an diesen, wie wir finden, ganz besonderen Platz bleiben und weitere Touren (auch mal mit Boot, größeren und kleineren Bussen oder Tuk Tuk) unternehmen. Gitta und Peter bleiben eine Woche hier und wir machen noch einmal zusammen einen Ausflug in die ‚Szene’ von ‚Pana’, wie es nur kurz genannt wird.

Dann sind wir alleine auf unserem Stück Wiese am See, nur unterbrochen von einem lautstarken „Fußballturnier“ direkt um uns rum, das sich eher als Heiratsmarkt für die umliegende Region herausstellt, so vermuten wir beim Betrachten der teils höllisch lauten Veranstaltung. Anderntags übt eine Tanzgruppe mit 6-7 verschiedenen Kostümwechseln unweit unseres Stellplatzes oder man platziert in den Abendstunden immer wieder Böller um uns und auf dem gesamten Gelände. Das allerdings eher von herumziehenden, experimentierfreudigen Jungspunden auf der Suche nach dem ultimativen Knalltrauma. Aber sonst ist’s schön ruhig hier.

Nicht weit entfernt von unserem schönen Stellplatz gibt es auch noch die Möglichkeit der Natur richtig nahe zu kommen, ohne dass man sich mit einer Machete durch den Dschungel schlagen muss, denn das haben schon andere gemacht und ein kleines Naturreservat angelegt. Die ganze Gegend ist sowieso unter Schutz gestellt, aber meist nicht alleine begehbar, also ohne Guide. Hier kann man sich ganz allein und mit einem kleinen Wegweiser bewaffnet die verschiedenen einheimischen Pflanzen und, mit ein wenig Glück, Tiere anschauen. Der Weg führt über verschieden große Hängebrücken und manche Pflanzen sind per Schild beschrieben. Wir hatten das Glück von einer Aussichtsplattform dem Spiel der Spidermonkeys zuzuschauen, die durch die Bäume hangelten. Völlig unberührt von dem Spektakel in den Bäumen begutachtete uns eine große Gruppe der Coati’s, die ein verwandtschaftliches Verhältnis zu den Waschbären pflegen.

Zu guter Letzt konnten wir uns noch ausführlich den einheimischen Schmetterlingen widmen. Diese werden hier auch gezüchtet und man kann sie sich in allen Stadien der Entwicklung anschauen.

Bis bald aus Panajachel, Guatemala.

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