Deutschland ab 18.06.2012

Das Leben ist und birgt Abenteuer,
sie sind das Gewürz im Einerlei.
Marietta Grade, (*1969),
Unternehmerin und Hobby-Aphoristikerin

(Karte)

Deutschland - der Hohe Norden!

Unser erstes Ziel in (Nord-)deutschen Landen ist die Gegend um Emden und ein Besuch der Nordseeküste. In Emden haben wir erst mal unsere Propangasvorräte wiederaufgefüllt, nachdem wir mit 2 kleinen (je 5 Liter) Flaschen die ca. 10.000 km und runde 10 Wochen ausgekommen waren. Natürlich auch mit Hilfe unseres Extra-Special-Butan-Kochers und einigen kleinen Flaschen Gas. Geht doch, nur schade, dass es mit dem Auffüllen der 5-Liter Campinggasflaschen in Portugal, Spanien und Frankreich immer solche Probleme gibt.

Auch auf einen Tipp hin sind wir dann im Heilbad Neuharlingersiel am Nordseestrand gelandet. Da haben wir einen riesigen, schönen Zeltplatz gefunden und uns gleich mal die kräftigen Gezeiten an der Wattenmeerküste angesehen. Gleich gegenüber liegen die Inseln Langeoog und Spiekeroog. Unser Platz war super und gleich vor den Dünen, nur unweit vom breiten Strand. Hat doch das platte Land eine ganz andere Ausstrahlung als unser hügeliges Bergland, ganz anders schön und auch das Wetter spielt mal mit.

Nach einem gefahrenen Bogen an der ostfriesischen Nordseeküste geht es weiter in die Hansestadt Bremen. Wir fahren mit der Tram ins Zentrum der zehntgrößten Stadt Deutschlands, denn das macht sich wieder mal recht gut und es geht auch schnell vom südöstlichen Stadtrand. Bremen hat auch sehr viele Backsteinbauten, das historische Zentrum mit seinem Plätzen, dem Rathaus und der Böttcherstraße sowieso. Die Stadt liegt an der Weser und verzichtet größtenteils auf moderne Wolkenkratzer, Bürotürme und U-Bahnlinien, denn der öffentliche Nahverkehr läuft über Bus und Tram. Wir lassen uns an einem Nachmittag durch Bremens Zentrum treiben, werden es aber diesmal bei einem ersten Eindruck der Städte hier im Norden belassen müssen. Denn aus Gründen unserer Versicherung haben wir hier momentan auf dem Wege nach Norden nicht so viel Zeit.

Am nächsten Tage geht es schon nach Hamburg und wir finden einen guten Parkplatz außerhalb.

So können wir von Bahrenfeld aus mit der S-Bahn und einer Tageskarte durch die Metropole düsen. Gar nicht weit von unseren Startpunkt, sind wir schon an der Reeperbahn und ein Bummel ist ja obligatorisch.

Ganz sicher ist abends deutlich mehr los auf der Meile, aber an einem Sonnentage wie heute kann man so auch einige schöne Fotoeindrücke einfangen.

Wir sind später im Zentrum, am Rathaus und der Alster unterwegs. Doch auch hier heben wir uns Museen und Speicherstadt für kühleres oder schlechteres Wetter auf und besorgen uns beim ADAC Hauptquartier des Nordens noch reichlich Kartenmaterial und Informationen für unsere Weiterreise nach Skandinavien.

Die dritte und für dieses Mal letzte Hansestadt im Bunde unserer Tour wird Lübeck sein. Noch einmal haben wir Glück mit Petrus und können die wunderschöne Lübecker Altstadt an einem sonnigen Nachmittag erkunden.

Als ersten Eindruck und rein vom Stadtcharakter, baulichen Flair und der Erhaltung einer kompakten Altstadt hat uns das UNESCO-Weltkulturerbe Lübeck am besten gefallen.

Die Altstadt liegt auf einer Insel und ist in ihrer Größe noch übersichtlich, sehr kompakt. Wir hatten ja schon einiges positives von Lübeck gehört. Die Straßen und Plätze der herrlichen Hansemetropole atmen überall Geschichte und der Grad der Erhaltung - gerade hier in Lübeck - ist überwältigend.

Bei Hamburg war uns ja eh’ vorher klar, dass man Tage, ja Wochen brauchen würde, um die Highlights dieser Riesenstadt halbwegs kennenzulernen, also werden wir wohl mal wiederkommen.

Auf dem weiteren Wege besuchten wir noch den Hafen in Kiel und das beschauliche Eckernförde, bevor wir über Flensburg Richtung Dänemark fahren.

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Dänemark 06/2012