Dänemark ab 25.06.2012

Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde.
Emil Gött, (1864 - 1908),
deutscher Dramatiker

(Karte)

…und über allem weht der Danebrog!

Das relativ kleine, an Schleswig-Holstein grenzende, Reich von Königin Margrete II. ist auch ein Land der vielen Inseln und hat eine beeindruckende Küstenlänge von über 7.300 Kilometern. Die Geschichte Dänemarks ist gerade in jüngerer Zeit eng mit der der Deutschen verflochten. Heute wohnen viele Dänen in Schleswig und die Zahl der deutschstämmigen Dänen, besonders im angrenzenden Jütland ist hoch. Die Dänen sind stolz auf ihr Königshaus und ihre rot-weiße Flagge, der ‚Danebrog’. Er weht überall und ist besonders auf dem weiten, platten Land zu sehen, dort flattert die Nationalflagge als langgezogener Wimpel über den Reetgedeckten Häuschen, das Meer ist nirgends weit weg.

Unsere erste Station ist die wahrscheinlich schönste Dorfstraße des Landes und liegt ganz im Süden, gleich hinter der deutschen Grenze. Sie heißt Schackenburg-Møgeltønder. Schon der Name ist ein Knaller und einen Besuch wert (Zwinkernd).

Berühmt ist der Ort durch sein Schloss (in dem die Königliche Familie auch ab und zu residiert) und die alten, windschiefen Fachwerkhäuser, sowie der extra buckeligen Kopfsteinpflaster-Piste. Die hat man (seit alten Zeiten) gleich so im Zustand gelassen und Schneewittchen wäre beim Transport darüber sicher der vergiftete Apfel wieder aus dem Hals geflutscht. Uns fliegt beim ‚Katzenkopfsteinpflaster’ (ist das Tierquälerei?) ‚nur’ das Inventar unseres Reisemobiles um die schlackernden Ohren. Ein Glück, das die Piste nicht so weitergeht. Wir fahren erst mal die lange Westküste Jütlands immer nach Norden.

Der dänische Staat ist mit seinem ca. 43.000 qkm immerhin größer als die Schweiz oder die Niederlande. Die autonomen Gebiete der Färöer Inseln und Grönland haben wir natürlich nicht mitgerechnet. Das Wetter ist kühl und extrem windig, als wir den langen Meeresdamm auf die Insel Romo fahren.

Dies alles gehört hier zu einem Nationalpark. Man sagt, landschaftlich vereint die Insel Romo fast alle Kulturlandschaften Dänemarks auf recht kleinen Raum. Die breiten, brettharten Strände Romo’s sind im Süden teilweise zum Befahren mit dem eigenen Auto frei gegeben, aber die weiten Dünenlandschaften sind natürlich geschützt. Treibsand zieht sich in gespenstischen hellen Schlieren über den feingewellten, dunklen Sand, eine fast gespenstische Szenerie.

Die einstelligen Temperaturen riechen eher nach November als nach Juni. Im unweiten Vorzeigestättchen Ribe wird gerade der Markplatz komplett saniert und das ganze schöne, mittelalterliche Stadtzentrum ist eine teilweise mit Gittern abgesperrte Baustelle. Die Sonne schickt ab und zu einen sekundenlangen, freundlichen Beam in die momentan eher graue Regenlandschaft.

Weiter nördlich wird es dann heller und besser und wir fahren an vielen Schiessanlagen (!!) vorbei, die die königliche Armee in den breiten Dünenlandschaften installiert hat. Eigenwillige Sache, aber bei Übungen wird mit hochgezogener Boje gewarnt.

Überall gibt es Ferienhäuser zu mieten, in allen Größen und Ausstattungen, auch damit ist Dänemark berühmt geworden. Es wird unglaublich viel vermietet hier, aber wir haben unser bescheidenes Häuschen ja hinten auf dem Pickup drauf. Das macht uns sehr flexibel und hat uns die bisher gefahrenen 12.500 km nicht im Stich gelassen.

Wir fahren an den großen Fjorden des dänischen Nordwestens entlang und oft trennen nur Dämme und Deiche die gewaltigen Wasserflächen voneinander. Es gibt Vogelschutzgebiete und Beobachtungsplätze, denn die ornithologische Artenvielfalt hier oben in den weiten Schilflandschaften ist groß.

An der Westküste Jütlands findet man immer wieder die zahlreichen, deutschen Bunkeranlagen aus dem 2.Weltkrieg.

Diese Bunker mussten schon für das Kult-Trio der Olsenbande herhalten, die hier einen ihrer besten Filme gedreht hat. Für Freunde, der im deutschen Westen so arg durchschnittlich-geredeter Olsenbanden-Filme, sei hier an dieser Stelle mal gesagt, das die Babelsberger Synchronisation der Filme so ungleich viel besser ist als die westliche Version, dass man eigentlich von 2 qualitativ vollkommen verschiedenen ‚Filmwelten’ sprechen muss. Auf den Spuren von Egon Olsen und seiner Freunde sollten wir im Filmland Dänemark schon noch einmal kommen.

Schon recht weit nördlich in Jütland, besuchen wir Dänemarks viertgrößte Stadt Aalborg und bummeln durch die schöne Altstadt. Hier hat auch einer der berühmtesten, dänischen Architekten sein Domizil, nämlich Jørn Utzon, der ja die sehenswerte Muschelform des Opernhauses in Sydney entworfen hat. Aalborg ist Hafen- und Universitätsstadt, hat ein zentral gelegenes Schloss und eine schöne Altstadt. Der bekannte Akvavit, eine nordische, hochprozentige Kümmel-Spezialität kommt ja auch von hier. Prost. Oder besser Skol.

Stolz Kremsern die frischgebackenen Schulabgänger durch alle dänischen Straßen und tragen dabei immer ihre weißen Mützen. Egal ob mit Pferd voran oder auf einem geschmückten ausgemusterten Armee-LKW, egal ob mit Schulkameraden, oder mit der Mama beim Shoppen, man trägt das weiße Cappy. Tagelang begegnete uns dieser Anblick immer wieder.

Südlich von Aalborg liegt der malerische Mariager-Fjord, mit der gleichnamigen Stadt.

Um Aarhus drum herum hatten wir reichlich Pech mit dem Suchen eines richtigen Platzes. Das Halbfinale der Fußball EM stand an und das Dänische Fernsehen war der Meinung, das Spiel Deutschland-Italien nicht zu übertragen, leider. Tags zuvor wurde das erste Halbfinale übertragen, komische Sache. Und einen Platz mit wirklich guten, schnellen Internet für Live-Stream Übertragungen zu bekommen, ist unterwegs gar nicht so einfach. Der amerikanische Fritten-Brutzler hatte an mehreren Stellen unterirdisch schlechte Übertragungsraten, und als es dann nach viel Mühe, und 3-4 Stunden ‚Rumgegurke’ doch noch klappte, eine mehr schlecht als rechte Übertragung zu ergattern, kommt das sportliche Knockout. Ein etwas dunklerer, muskelbepackter italienischer Ballermann mit Hahnenkamm schickte das deutsche Fußball Team nach Hause und wir sahen irgendwie schwarz, schade drum, für alle, die das DFB Team gerne im Finale gesehen hätten. Im Nachhinein fragt sich der interessierte Betrachter natürlich, ob das deutsche Team gegen die übermächtigen Spanier hätte bestehen können. Also auch ein ‚Rucksack’ für Lahm & Co (Erklärung: siehe Holland-Bericht).

Irgendwann ist es dann wirklich genug und wir fanden uns wieder auf der Reise nach Fynen. Die Insel liegt zwischen den beiden dänischen Hauptinseln und wir überqueren den Lille Bӕlt auf einer gewaltigen Brücke.

Unser Weg führt uns zuerst in den fynischen Süden, denn dort wollen wir nach Horne zur einzigen Rundkirche der Insel. Eine regionale Spezialität und wir haben die Kirche sogar ganz für uns allein.

Wir besuchen die Insel Tasinge und wieder geht es über lange Brückenkonstruktionen, weiter über die winzige Insel Sio nach Langeland. Und diese Insel wiederum macht seinem Namen alle Ehre, sie ist nur 3-4 km breit und über 30 km lang. Wir besuchen das Fischerdorf Troense (Tasinge)…

…und das Schloss Traneckӕr (Langeland) auf den südfynischen Inseln. Es duftet kräftig nach salziger See, stellenweise nach alten Schalentieren und allem möglichen anderen, verwesten Wasserwesen. Es ist sehr ruhig und entspannt, besonders auf der langen und schmalen Insel.

Die einzige, größere Stadt auf Fynen ist Odense. Hier hat Hans Christian Anderson lange gelebt und ihm zu Ehren wurde auch ein Besucherzentrum gebaut. Auch die kompakte Altstadt Odenses ist sehenswert. Die Gegend wird geprägt von Giraffenhals-Schornstein der Albany-Brauerei Odense, die dort unter anderen auch eine leckere, dunkle Bierspezialität braut. Sollte man mal probieren.

Seeland, mit der dänischen Metropole Kopenhagen, kann man vielleicht als dänische Hauptinsel bezeichnen und seit 1998 verbindet die gewaltige Storebӕlt-Brücke Fynen mit Seeland über die gleichnamige Meeresenge. Ein Höhepunkt unserer Dänemark-Reise war die echt beeindruckende Fahrt bei bestem Wetter über den Store Bӕlt. Aktuell ist die längste Hängebrücke Europas die Nummer drei in der Welt. Die gemessene Länge berechnet sich aus der Entfernung der Mittelspannweite zwischen den beiden Pylonen und die beträgt hier 1.624 Meter, eine Gesamtlänge von 2.694 Metern, ein gewaltiges Bauwerk! Insgesamt sind es ca. 18 km Weg über Brücke, Damm und Anfahrt. Bezahlt wird auf Seelandseite und aktuell sind es 32 Euro für unser Fahrzeug, da wir glücklicherweise unter 6 m Länge kommen.

Auf Seeland fahren wir eine Runde von der Hafenstadt Korsor zu den Kreideklippen an der Steilküste von ‚Stevns Klint’ im Südosten der Insel und statten Roskilde einen Besuch ab.

Das jährliche Rockfestival ist gerade im Anlaufen und regelrechte Heerschaaren pilgern mit Rucksäcken, Zelten und Sackkarren voller Bierpaletten zum Festivalplatz oder in die Stadt zum einkaufen. Es bietet sich ein tolles Bild und die kleine Stadt ist im Ausnahmezustand. Sie lebt aber sicher seit vielen Jahren recht gut von den anreisenden Musikfans. Natürlich hätte uns das 4tägige Spektakel auch interessiert, aber von den gebuchten (über 100!!) Bands hätte uns nur ‚the Boss’ ernsthaft angezogen und der Spaß mit Bruce Springsteen hätte uns beide satte 480 Euro Eintritt plus Camping gekostet. Alles in allem ‚too much’ für ein Ereignis, was rein musikgeschmacklich sonst nicht so Dolle für uns besetzt war. Eigentlich schade, denn vorangegangene Jahre war Roskilde oftmals brillant besetzt und hätte einen Besuch eher gelohnt. Überlegt man sich das mal genauer, so sind fast 1000 DM (!!) Eintritt zu zweit für ein Rockfestival sicher auch irgendwo der Anfang vom Ende, Inflation, Größenwahn, oder was auch immer. Und da hat man noch keine Getränke, Verpflegung, sowie Übernachtung mit drin. Wir lehnen dankend ab und können mit diesem Geld wochenlang unterwegs sein.

Um den schönen Roskilde-Fjord herum geht die Fahrt nach Norden über Holbӕk, Frederikssund nach Hillerød. Eine Überraschung der Sonderklasse, und noch dazu positiver Art, fanden wir im Besuch des Nationalschlosses Frederiksborg, welches man durchaus als eines der schönsten Wasserschlösser Europas bezeichnen kann. Mit raumgreifendem Barockgarten dahinter kann es mit den schönsten ihrer Art, z.B. an der Loire im Nordwesten Frankreichs, locker aufnehmen.

Also unser Tipp für Besucher vom nördlichen Seeland, keinesfalls Schloss Frederiksborg auslassen, selbst die bestens gepflegte Innenausstattung lässt einem die Augen übergehen. Die vielen Bilder, antiken Möbel und vor allem die Deckenarbeiten, sowie die in reichlicher Fülle ausgestellten Handwerksarbeiten aus vielen Jahrhunderten lassen staunen und bewundern, auch wenn man kein spezieller Antiquitätenkenner ist. Dabei haben wir auf unseren Reisen schon einiges sehen dürfen, aber die Einrichtung dieses sehr weitläufigen Prunkbauwerkes stellt vieles in den Schatten. In vielen ‚Reiseführern’ werden immer mehr sogenannte ‚Must’s’ angepriesen, ein manchmal fast unendliches, oft real nicht mehr machbares Sammelsurium von (teils) Enttäuschungen. Unser begeistertes ‚Muss’ für Seeland ist Schloss Frederiksborg, ganz klar. Die ganze dänische Geschichte wird abgehandelt und durch alle Epochen der über tausendjährigen Königsdynastie geführt. Im obersten der besuchbaren Räume zeigt sich dann zeitgenössische Kunst und eine (auf ganz andere Art) beeindruckende, reichlich illustrierte Ausstellung über die dänische Teilnahme am Krieg in Afghanistan. Schockierende und persönliche Filme, Fotos voller Emotion und Aussagekraft, auch eine sehr aktuelle und nachdenkliche Zeitgeschichte.

Als Anschluss daran kam dann ganz im Nordosten Seelands noch Dänemarks Tor zu Schweden, Helsingør, auf den Plan und die an der Küste liegende Festung Kronburg mit ihren Kanonen und den Blick auf die nahe schwedische Küste und Helsingborg. Viele Fähren überqueren die Meerenge täglich, aber uns fehlte noch Kopenhagen in der ‚Sammlung’, und so ging die Reise erst mal nach Süden - die Öresundbrücke gibt es ja auch noch.

Als wir in den Raum Kopenhagen kommen, schüttet es wieder mal aus Kannen, ach was schreib’ ich, aus Wannen!! ‚Landunter’ ist angesagt. Wir kommen uns in der Esmeralda wieder mal vor wie im Aquarium. Wir sitzen 1,5 Regentage an einem Kulturhaus außerhalb der City aus. Am ersten Nachmittag besuchen wir (von außen!! Zwinkernd) das berühmte Staatsgefängnis in Albertslund, in welchem Egon Olsen, der Kopf der Olsenbande mit seine schrägen Ideen und Coups zur finanziellen Erleichterung des Großmonopols, immer seine Zeit absitzen musste. Der Bau sieht ja so aus wie im Film, nur die Allee wurde irgendwie dazu ‚montiert’. Sinn für Humor hat man ja im Königreich, denn die Straße am Knast wurde zu Ehren (der Olsenbanden-Filme) von Dänemarks berühmtestem Schauspieler in „Egon Olsens Vej“ umbenannt. Und diesen Weg musste er ja recht oft begehen, hierzulande (DK) und in der DDR waren und sind die Filmkomödien Kultwerke. Sonst sind sie international leider weniger beachtet.

Am dritten Tage besorgen wir uns dann eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel Kopenhagens und düsen in die City. Der Clou ist, dass es die benötigten Fahrkarten für den Großraum nur im Innenstadtbereich gibt. Wir hatten am Regentage vorher an einigen Stellen gefragt: Fehlanzeige, denn die speziellen Tickets gibt es nur Zentral. Außerhalb wird versucht, dem oft ahnungslosen Reisenden eine doppelt so teurere Karte zu verscherbeln, die dann mit ca. 20 Euro pro Person zu Buche schlägt. Ja, Kopenhagen ist bekanntlich kein so billiges Pflaster und die Innenstadt ist mit Luxusboutiquen zugepflastert.

Wir lassen uns durch die Altstadt treiben: Rathaus, Fußgängerzone, alte Börse und …

…besuchen am Nachmittag einen ganz besonderen Stadtteil: Das in der alten Hafengegend gelegene ‚Christiania’. Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ist das vom Militär verlassene Gebiet von jungen, alternativen Gruppen besetzt, die dort einen kleinen Freistaat gegründet haben. Auch gegen den immer wieder aufkommenden Widerstand von konservativen Gegnern in der Stadtverwaltung, hat sich in den bunten Straßen der freien Republik ein eigener Multikulti-Mikrokosmos etabliert und sogar zum touristischen Magneten für Dänemarks Hauptstadt entwickelt. Reisebusse halten, Kameras klicken und dabei möchten die ‚Christinanitter’ nur ihre Ruhe haben, ihren eigenen Lebensstil in dem an Amsterdams Krachten erinnernden Stadtteil durchziehen. Absolut gegen harte Drogen ist auch ein Motto der kleinen Kommune, die sich immer wieder gegen alle möglichen Angriffe von außen zur Wehr setzen muss. Wir schauen uns das bunte Treiben amüsiert und auch interessiert an und tolerieren die überall angebrachte Bitte um ein Fotoverbot innerhalb des ‚Freistaatgeländes’. Einige wenige Fotos entstehen am und um den Eingangsbereich.

Ein anderes Phänomen Kopenhagens ist wohl durchaus die meistfotografierteste Dame der Stadt: Unscheinbar, klein, regelrecht versteckt, wenn nicht die vielen Reisebusse und Touristen aus aller Welt dort um die besten Plätze kämpfen würden, die kleine, zierliche Seejungfrau. Man findet sie im Norden der Hafenanlagen, ein wenig im Wasser auf einem Stein sitzend, nicht weit weg neben hunderten Yachten und Anlegestellen für riesige Kreuzfahrtschiffe. Schön ist sie ja, allerdings wurde sie schon mit Farbe übergossen und sogar zeitweilig enthauptet, doch immer wieder hergerichtet.

Es gibt sicher spektakulärere Sachen in der Stadt mit 539.000 Menschen, dutzenden Kirchen und viele Museen, Schlösser, Prachtstraßen, aber die kleine Bronzeplastik kennt fast jeder. Sie wurde frei nach einem Märchen von Hans Christian Anderson vom Bildhauer Edvard Eriksen erschaffen und seitdem ist sie das Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt.

Bevor wir das sympathische, kleine Land in Richtung Malmö verlassen, besuchen wir an folgendem Tage noch die Carlsberg-Brauerei (mittlerweile mit Tuborg fusioniert), die mit Verwaltung, Museen und administrativen Gebäuden eine beachtliche Fläche einnimmt. Klar, dass diese Biermarke auch die Lieblingssorte der Olsenbande war. Keine ‚Aktionsplanung’ lief ohne dem süffigen Hopfensaft mit der reichlichen, dänischen Geschichte. Auch zu früheren Zeiten eher das Getränk der ‚einfacheren’ Leute, ist es heute überall präsent.

Im Anschluss geht es auf die Stadtautobahn Richtung Osten und mit einer Kombination von Damm, Seetunnel und großer Brücke unter/über den Öresund nach Schweden. Die ganze architektonische Meisterleistung, die an zig’ Windkraftanlagen im Wasser der Ostsee vorbeiführt, ist in ihrer beeindruckenden Länge über 20 Kilometer lang.

Wieder hat man den Eindruck, übers Meer zu gleiten, endlos weit erscheint das vermeintliche ‚Nadelöhr’, zwischen den beiden skandinavischen Staaten, das man heute ganz unkompliziert per Auto überqueren kann. 43 Euro kostet der Spaß aktuell als einfache Überquerung, nicht billig, aber immerhin mehr gerechtfertigt und eher nachvollziehbar als die Mautabzocke mancher, vor allem südeuropäischen Nachbarn, finden wir.

Bis Bald in Schweden!

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Schweden 07/2012