Vietnam, ab 04.01.2012

„Wenn man schon Dummheiten macht,
dann müssen sie wenigstens gelingen.
(Napoleon Bonaparte)

(Karte)

Die sozialistische Volksrepublik Vietnam hat nach neuesten Angaben über 90 Millionen Einwohner und ca. 95% der Fläche von Deutschland. In seiner ganzen Länge zieht es sich durch mehrere Klimazonen, grenzt im Norden an China und liegt im Süden fast auf einer Höhe von Singapur oder Costa Rica, hat also gemäßigtes bis tropisches Klima. Das sehr langgestreckte Land hat eine Küstenlinie von über 3.400 km und gehört zum klassischen ‚Indochina’. 1945 hat es sich von Frankreich unabhängig erklärt und als Währung gilt der Dong (VND).

Und hier erst mal etwas in eigener Sache:

Was wir an dieser Stelle berichten möchten, stellt ein unabhängiges und persönliches, ein momentanes und augenblickliches ‚Reisebild’ dar. Speziell in diesem Falle sollten geschilderte Erlebnisse und Ereignisse nicht allgemein in Beziehung auf das Land und seine Menschen zu sehen sein, sondern stellen lediglich einige unserer Eindrücke dar, die wir in den letzten Wochen hier in Vietnam gesammelt haben. Mal macht man als Reisender „X“ gute Erfahrungen, und ‚sammelt’ leider als anderer, sagen wir mal als „Y“, vermehrt schlechte Erlebnisse. Und wenn sich diese häufen, ist es manchmal schon Murphy, der einen da verfolgt…

In unseren Falle gab es den ersten, heftigen ‚Dämpfer’ gleich die ersten Minuten. Wir waren noch gar nicht richtig da! Wir hatten uns die Visa für Vietnam schon im Voraus in Laos besorgt und zwar in der offiziellen, diplomatischen Vertretung Vietnams in Pakse. Dort hatte man uns nach mehrfachen Anfragen versichert, dass das ausgestellte Visa (Kosten: 50 US-Dollar) ab Einreise nach Vietnam 30 Tage gilt, auch wenn es z.B. schon früher ausgestellt wird. In unserem Falle war als Zeitraum 14.12.11 bis 13.1.12 eingetragen. Der Beamte versicherte, dass, auch wenn wir z.B. am 10. Januar 2012 in ‚seinem’ Lande einreisen, das Visa dann SICHER bis zum 9.2.2012 gilt. Kein Problem!! Durch mehrfaches nachfragen bestätigte man uns dies auch dort ganz offiziell.

Bei der Ankunft (4.1.2012) am International Airport in Hanoi stellten sich die extrem unfreundlichen Beamten alle quer, keine Chance. Wir sollten das Land bis zum 13.1. verlassen oder müssten die Visa verlängern lassen. Auch die genaue, mehrfache Erklärung, wie sich alles in der Botschaft in Laos abgespielt hatte, half absolut nichts. Also kommen wieder Rennerei und die Mehrkosten pro Person, in unserem Falle wg. Feiertagen etc. (noch mal 46 Dollar, nix Landeswährung) auf uns zu. In Devisen natürlich, bitte an Mr. Staat. Also vorsätzlich belogen vom ‚netten’ Beamten in Pakse, Laos. Besten Dank auch. Wen soll man denn sonst noch glauben, als den Uniformträgern im Staatsdienst. Der fette Mercedes im Botschaftsgelände muss halt auch bezahlt werden.

Da wir auf Grund der Tet-Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr unsere Tour etwas vorplanen mussten, war auch eine Gebühr für ‚schnelleres’ bearbeiten fällig. Sonst hätten wir noch länger im kalten und unfreundlichen Hanoi festgesessen.

Tet: Dieses Neujahresfest ist der mit Abstand wichtigste Feiertag in Vietnam und das Land ist mehrere Tage im ‚Ausnahmezustand’ - Alles reist umher, Familien treffen sich, etc.

In Hanoi hatten wir uns zur Vermeidung von ‚Rumrennerei’ die ersten beiden Nächte in einem speziell ausgesuchten Hotel eingemietet. Und vorgebucht. Dort angekommen, wurden wir unter Angabe von Sprüchen wie „Wasserrohrbruch/Elektroschaden“ (im Zimmer) gleich ins nächste ‚Agoda’ Hotel verfrachtet. Es sollte schon ‚wenigstens’ gleichwertig sein, stellte sich aber später als ein 2 Klassen schlechteres heraus!!

Nachdem wir wieder (ungern) unsere Pässe für voraussichtlich mehrere Tage abgeben mussten (wegen Visaverlängerung), wollte uns der Hotel-Manager gleich mehrere Touren, Vorbuchungen und Hotels etc. aufschwatzen. Und da wir keine Pässe hatten, ist auch keine vernünftige Planung möglich. Aber nix da, ohne Pass.

Nun, fürs Wetter kann keiner, aber nach langer Zeit im warmen, trockenen Laos sind 6-8 Grad und ein dauerbleigrauer Himmel in Hanoi nicht grade schön. Wir waren echt positiv auf Vietnams Hauptstadt eingestellt, aber schon sehr aktuell von Reisenden ‚gewarnt’ worden - Es wird richtig kalt!

Die bestimmt mal sehr schöne Altstadt von Hanoi war grau und kalt und empfing uns mit einer Orgie von Qualm, Gestank und Abgasen sowie einem Cocktail aus vielen 100.000ten von Mopeds. Das normale benutzen der Straßen in der Altstadt ist schon abenteuerlich, aber man muss halt immer immens aufpassen, dass man nicht angefahren wird. „Früher“ mal war Hanoi sicher schön, als noch zehntausende Fahrräder, Rikschas und Fuhrwerke die Straßen säumten. Die augenblickliche Situation kann man schon als Dauerverkehrschaos bezeichnen. Die City kommt mit den (wahrscheinlich Millionen) Mopeds nicht mehr zurecht, und die ‚Hupkrankheit’ ist ausgebrochen, das es nach einiger Zeit (in allen Großstädten von Vietnam) zum akustischen Psychoterror ausartet. Das war sicher vor „kurzer“ Zeit noch nicht so extrem, aber wir fanden es in jedem Falle unglaublich nervig. Leider begleitete uns die Hupkrankheit bis auf wenige, positive Ausnahmen durch das ganze Land nach Süden (Italien, Frankreich, ja selbst Ägypten können sich da akustisch ‚hinten anstellen’!).

Mundschutz, Winterkleidung und schlechte Laune (der Einheimischen) begleiteten uns in den ersten Tagen ständig. Nach Thailand und dem überraschend schönen, ruhigen Laos war das für uns erst mal ein fettes Minus. Wir fanden wenig Restaurants und bei vielen Fragen, wollten oder konnten uns erstaunlich wenige Leute helfen. Man kennt das ja schon, man schickt die Europäer dann lieber falsch und wird sie los, als zugeben zu müssen, das man den Weg auch nicht kennt, wie es uns gerade im Norden immer wieder passiert ist.

Eine ‚nette und informative’ Einrichtung ist noch nennenswert: So gegen morgens um 7 Uhr fängt in den Straßen der Altstadt das Gebrüll an. Aus unglaublich vielen, an fast allen Straßenecken, angebrachten Lautsprechern werden Nachrichten, Propaganda, Marschmusik und Pekingopernartige Arien in höllischer Lautstärke auf die morgendliche Stadt losgelassen. Sogar auf der Rückseite des Hotels und in den Seitenstraßen dröhnt es aus den hoffnungslos übersteuerten Megaphonen. Man ‚steht im Bett’ und fragt sich, ob man noch träumt oder im falschen Film gelandet ist. Der ganze nervige Krawall kann schon mal 40-60 Minuten dauern. Schön für den, der’s mag. Wir wollten bloß noch weg, umso schneller, umso besser.

Nachdem man unsere Pässe gegen ‚Zusatzaufschlag’ dann endlich mit dem „Verlängerungs-stempel“ versehen hatte, ging es per eilig geplanten Flug nach Süden in die Kaiserstadt Hue. Dort angekommen, erst mal Dauerschauer, grau, ein wenig wärmer, aber wir wussten ja, das Hue, nördlich vom berühmten ‚Wolkenpass’ liegt und zu den niederschlagsreichsten Gegenden Vietnams gehört. Das hatte Petrus dann auch in den nächsten Tagen voll ausgereizt. Wenn man sich schon sehr lange auf die Paläste und Pagoden in der Region freut und zumal noch gerne fotografiert, ist das Dauergrau schon ein wenig ärgerlich und deprimierend.

Natürlich haben wir trotzdem unsere Pläne durchgezogen und waren 2-3 Tage in und um das UNESCO-Weltkulturerbe Hue unterwegs. Der Regen wurde auch langsam wärmer! An der Citadelle angekommen, die die alte Kaiserstadt in Hue beherbergt, wurden wir ‚freundlicherweise’ gleich mehrfach darauf hingewiesen, dass die Sehenswürdigkeit erst in einer Stunde, also um 13:00 Uhr öffnet. Man könnte derweil ja eine Tour mit der Fahrradrikscha machen!! Haha. Alles Lüge natürlich, denn diesen Trick kannten wir schon vom Königspalast in Bangkok. Aber man wird schon sehr massiv angegangen, Ausländer sind Freiwild für erfindungsreiche „Wegelagerer“.

Die Königsgräber, außerhalb der Stadt gelegen, sind sehenswert, ganz sicher. Aber man muss auch vermuten, dass die seit Ernennung zum UNESCO Weltkulturerbe reichlich fließenden Eintrittsgelder wieder in die Taschen diverser Bonzen verschwinden. Warum? Wenn man sich die (gerade in den letzten Jahren) extrem verwahrlosten Anlagen ansieht, fragt man sich schon, warum an den ehemals schönen Wasserkanälen, Teichen und Anlagen überall tonnenweise die Algen gewachsen sind. Wenn alles zu einer fett-braun-grünen Masse geworden ist, hat das in unseren Augen nichts mit der tragischen jüngeren Geschichte des Landes und dem Krieg zu tun, sondern ist einfach nur gleichgültige Schlamperei. Kopfschütteln und eine gewisse Verständnislosigkeit auch von Seiten anderer Besucher (aus aller Welt, klar) waren häufig zu beobachten. Man tauscht ja auch seine Erfahrungen und Eindrücke nach Möglichkeit mit den anderen Reisenden aus. Die Blicke vieler anderer Gäste sprachen ebenso Bände.

Hue selbst ist eine mittelgroße Stadt am Parfum River (der allerdings schon länger nicht mehr so aromatisch duftet) und hat außer der Citadelle und den damit verbundenen historischen Gebäuden keine großen Sehenswürdigkeiten.

Unsere nächsten Stationen waren Da Nang und vor allem Hoi An.

Da wir einige Schauergeschichten über die ‚Open Tour’-Bus Gesellschaften gehört und gelesen hatten, haben wir unsere Weiterreise nach Süden mit der Bahn geplant, wir wollten etwas unabhängiger sein. Das besorgen der ersten Fahrkarten hat uns sogar das Team vom „New World“ Hotel in Hue angeboten und prompt erledigt. Überhaupt waren dort im Hotel alle nett und freundlich, eine Wohltat nach Hanoi. Nur, das leider die Wände mehrerer Zimmer durch das defekte Dach nass und schon modrig waren, war nicht so lustig, aber irgendwas ist ja immer.

Die erste Zugfahrt nach Da Nang über den Wolkenpass und die Wetterscheide war wegen grauem Himmel, Regen und der dadurch resultierenden geringen Sicht unspektakulär. Man fährt durch endlos grüne Reisfelder und bergigem Land, teilweise an der Abbruchkante der Küste entlang. Da Nang hat fast eine halbe Million Einwohner und war zu Kriegszeiten einer der Hauptstützpunkte der amerikanischen Soldaten. Heute ist die Stadt eher eine Industriestadt und diente uns als Ausgangspunkt für die Tour nach Hoi An.

In Da Nang angekommen brachten uns die vietnamesischen Easy Rider (schon mit größeren ‚Mopeds’) erst mal zum Hotel, da die Taximafia den 5fachen Preis (für Ausländer) haben wollte.

Unser Hotel ist etwas außerhalb auf der vorgelagerten Halbinsel gelegen. Am nächsten Tag marschierten wir dann durch das Gewühl der Großstadt zum Bahnhof/Busbahnhof. Mangels Karte wollten wir uns durchfragen, aber diese Aktion hat uns einen halben, ‚unvergesslichen’ Tag, viele Nerven und abgelatschte Schuhe durch reichlich Fehlinformationen gekostet. Die Erkenntnis ist, dass bisher in keinem asiatischen Lande so extrem wenig mit englischer Sprache anzufangen ist, wie hier.

Aber zu irgendwas taugt’s ja immer. So konnten wir unsere restlichen laotischen Kip, die uns in Hanoi keine der 12 (13 oder 14 angefragten) Banken abnehmen wollte, endlich zu einen völlig fairen, normalen Kurs bei einem Juwelier/Goldhändler umtauschen, in vietnamesische Dong natürlich, mehr wollten wir ja gar nicht. Ein Riesendrama um das Wechseln der Währung des direkten Nachbarlandes!! Die Angestellten der Banken waren alle extrem arrogant, als sie merkten, dass sie keine Dollar oder Euro bekommen. Kennt man auch irgendwie noch…

Nur zufällig haben wir den richtigen Bus ins Künstler-Örtchen Hoi An erwischt - eine Bahn fährt dort nicht hin. Hoi An ist eigentlich ein kleines Fischerdörfchen, aber der optisch wirklich sehenswerte Ort hat seinen Charme. Immerhin war es einmal der größte Hafen in Südostasien und auch ein Umschlagplatz der Seidenstraße. Schon die Tatsache, dass die Altstadt die einzige war, die im Vietnamkrieg unzerstört geblieben ist, lockt viele Besucher an.

Man kann sich am Wasser und durch die Altstadt stundenlang treiben lassen. Es gibt neben der japanischen Brücke sehr viele, schöne Pagoden zu sehen. Die Häuser sind zwar nicht im europäischen Sinne alt, aber sie spiegeln schon reichlich Handelsgeschichte wieder.

Die ganze historische Altstadt wurde von der UNESCO 1999 unter Denkmalschutz gestellt. Was natürlich dazu führt, das bald jeder Hauseingang, jede freie Fläche als ‚moderner’ Handelsplatz genutzt wird, oder anders, es werden Tonnen von Andenken, Kunst und schöner Krempel angeboten.

Die Zahl der manchmal wirklich schön gelegenen oder schön arrangierten Restaurants geht ins dreistellige. Man könnte hier tagelang verbringen, aber uns hat einer auch gereicht, um einen Eindruck vom Flair Hoi An’s zu bekommen. Eine Busfahrt von ca. 80 Minuten brachte uns wieder ins viel zu laute Da Nang.

Wir hatten unsere Weiterfahrt nach Quang Ngai schon vorher organisiert. Leider gab es dieses Mal nur ‚Hard Seats’, also Holzklasse, zu kaufen. Die Züge sind immer recht voll und das Tet-Fest kommt näher. Da muss man nehmen, was man kriegt. Aber man kann sich halt im Zug schon freier bewegen. Die Toiletten sind zwar keine Boutiquen mit Blumenduft, aber auch keine engen Karnickelverschläge wie in den Reisebussen (wenn es denn überhaupt welche gibt). Die Fenster in der Holzklasse waren allerdings auch noch vergittert (warum – keine Ahnung) und machten mit den dunklen und recht einfachen Design der ‚Holzklasse’ schon eher den Eindruck eines Gefangenentransports. Also nächstes Mal doch möglichst wieder Soft Seats, Klima, Beschallung und ein freier Blick aus dem Fenster!

Quang Ngai war nur eine Zwischenstation und nächsten Tag ging es dann gleich weiter nach Tuy Hoa, auch einem weniger bekannten Küstenort am südchinesischen Meer. Die Warnungen von Einheimischen, das wir um das Tet-Fest herum kaum Hotels und Zugfahrkarten bekommen und alles recht schwierig wird, hatten wir in Unkenntnis der Lage zu ernst genommen und entgegen unseren Prinzip mal die nächsten beiden Stationen auf länger vorgeplant. Man will ja nicht in der letzten Absteige landen, vorwärts kommen und auch einiges anschauen. Das diese Warnungen (schon seit Hanoi) teilweise vielleicht doch ein wenig überzogen waren, stellte sich später heraus, aber diese Hinweise waren ja leider auch wieder eigennützig ausgesprochen worden, um uns eine komplette Tour zu verkaufen. Das wiederum hatten wir geahnt und deshalb alles selber organisiert, aber sowas ist im sozialistischen Vietnam zur Tet-Zeit schon recht schwierig.

Tuy Hoa hatte 2009 ca.180.000 Einwohner und nach vietnamesischen Maßstäben eher eine verträumte Kleinstadt. Gerade das war die positive Überraschung dort. Viel weniger Mopedverkehr und Lärm (!!), man kann sich längere Zeit ohne Hörsturz in dem Städtchen bewegen. Sogar mal mit gemietetem Moped über 70 Kilometer durch die ganz nette Stadt, das interessante Umland, die vielen, kleineren Hafenanlagen düsen und die Tempel im Umland erkunden.

Alles ist noch recht ursprünglich. Eine alte Werft, leider mitten im Bau eines größeren Schiffes abgestorben, gibt eine schräge Fotokulisse ab.

Und dann die Strandmeile, wir waren in unseren kleinen, von einer Architektenfamilie geführtem Hotel gar nicht so weit weg davon.

Eine große Menge an sozialistisch geplanten und ordentlich verfallenen oder leer stehenden Geisterhotels haben wir selten zuvor gesehen. Fast hätten wir uns über die Plattform Agoda in einem der Mittelklassehotels direkt am Meer eingemietet. Die Bilder im Netz sehen sehr vielversprechend aus und die Kritiken waren auch gut, ein solides Haus, denkt man. Das hatten wir zum ‚umziehen bei gefallen’ sogar ins Visier genommen und es uns dann auch mal ansehen wollen.

Es ging schon eigenartig los, von außen recht runtergekommen, der Eingangsbereich bis auf einen verschlafenen Helfer verlassen, der auch nichts helfen konnte oder wollte. Uns schlug eine totale Gleichgültigkeit entgegen, ein indirektes „Was wollt ihr hier?“. Die Treppen, Tische, Rezeption verstaubt und das angepriesene Restaurant in verlassenen und aufgegebenen Zustand. Das Ganze, mittelgroße Bauwerk machte den gruselig verlassenen Eindruck eines Sets zu einem Stephen King Film. Vor allem innen, mit Decken oder weißer Leinwand zugehangene Möbel und Tische überall.

An der Strandpromenade befindet sich eine (intakte) Kaserne, mehrere ähnlich aussehende Hotels mit phantasievollen Namen und Strandrestaurants ohne Gäste, Speisekarten und Bedienungen. Es machte den Eindruck eines fast verlassenen Ortes, wir meinen hier speziell den Küstenstreifen von Tuy Hoa. So kam es auch immer wieder vor, dass wir in einem großen, regelrecht verlassen wirkenden Restaurant alleine waren und auch oft angestarrt wurden, als wären wir vom Mars. Den Umgang mit weitgereisten, aber so gar nicht grünen Männchen sind die Leute dort in der Gegend irgendwie noch nicht gewöhnt, das merkten wir immer wieder. Hand und Fußsprache hilft oft weiter, Missverständnisse gibt es aber leider viel zu oft. Das ist mal ganz amüsant, oft aber eher anstrengend für alle Beteiligten.

Nun, vielleicht waren wir nur weit außerhalb der Saison dort, aber wir fanden auch sonst in Tuy Hoa kaum Plätze zum einkaufen oder essen, von einem einzigen, chaotisch überlaufenen COOP-Supermarkt mit kaum Angebot mal abgesehen. Aber irgendwie arrangiert man sich schon, der Ort war angenehm ruhig, in dem unweit gelegenen 4 Sterne-Hotel „Kaya“ gab es das einzige Restaurant mit richtig guten Kroko- und Straussengerichten. Und das mit Panorama-Blick aus dem 15. Stock, na also, geht doch.

Ja, und das vietnamesische Bier schmeckt übrigens auch recht gut. In der Bergregion von Da Lat wird noch dazu ein guter Wein angebaut. Die Produkte der Da Lat-Trauben können sich ebenso sehen (oder besser trinken) lassen. Man muss nicht den exorbitant teuren französischen Import schlürfen, der dort, weit weg von Provence und Bordeaux, sowieso nicht viel besser schmeckt. So gab es nach elf grauen Tagen voller Nieselregen und Flüssigbleihimmel auch mal die ersten Sonnenstrahlen (und gleich damit Mopedfahrer-Sonnenbrand), heftige Temperaturen und die Wende zum Besseren.

Weiter ging es mit dem Zug nach Nha Trang. Aber zu allererst gab es mal eine 2,5 stündige Verspätung der Bahn mit viel Gedrängel, Unmut und Schimpfen am Bahnsteig. Gerade hier merkten wir, dass es mit der ‚sprichwörtlichen’ Ruhe und Gelassenheit der Asiaten nicht weit her ist. Schon seit Wochen in Asien merken wir - hoi, die können ja richtig ausflippen hier - und das tun sie auch. Einige Hundert Kilometer und 5 Stunden weiter kamen wir dann auch in der Urlaubsmetropole Vietnams an.

Perfekt an der Küste des südchinesischen Meeres gelegen, nennen manche die Stadt ‚Das Nizza von Vietnam’ – nun, ein wenig Fett aufgetragen, aber man arbeitet dran, das sich zumindest alles da trifft.

Hunderte Hotels balgen sich um zahlende Kunden. Luxusresorts werden direkt an der Promenade hochgezogen und alles brummt, ist im Bau und im Umbruch. Das Motto ist Wegreißen und neu aufbauen, der Presslufthammer knattert und die Bauzäune verhüllen einige Kilometer Gruben und Fundamente.

Ein riesenlanger Strand zieht sich von Norden nach Süden und der erste sozialistisch zugelassene Freizeitpark ist mit Entertainment, Miniachterbahn, Fastfoodtempeln, Shoppingarkaden und viel Reklame, eröffnet. Dazu zieht sich über die Bucht eine der längsten Seilbahnkonstruktionen Asiens und bringt die Gäste in luftiger Höhe ins ‚Mini-Disney’ auf der vorgelagerten Insel. Ausgerechnet hier, in Südvietnam, prangt weit sichtbar, ein in den Bergen der Insel angebrachter Riesenschriftzug „Vinepearl“, der abends auch angestrahlt wird. Das eindeutige Vorbild dazu steht, weltberühmt, schon seit vielen Jahrzehnten in den Bergen einer Südkalifornischen Millionenstadt und musste sogar schon vor dem Verfall gerettet werden!

Und es tanzt der Bär, und zwar der Russische. Was uns ein wenig gewundert hat, da es bisher im Lande nie so deutlich wie in Nha Trang geworden ist. Hier hat man den Eindruck, dass alles nur für die russischen Gäste arrangiert ist (Speisekarten, Werbung) und der Rest der Welt ist kaum beachtet. Naja, ein paar englisch sprechende Sonnenanbeter gibt es noch vereinzelt. Die Gäste aus Russland machen hier geschätzte 80% aus und scheinen Nha Trang heiß und innig zu lieben. Auch wenn man weiter nach Süden kommt, ist dieses Phänomen nur in dieser großen Ferienmetropole zu erkennen.

Da wir wieder einige Tage für die Stadt eingeplant hatten, konnten wir uns auch einiges anschauen, zum Beispiel die historischen Champa-Towers. Diese erinnern technisch stark an die Khmer-Bauweise und thronen auf einem Hügel vor dem Fischereihafen. Man hat eine wunderbare Aussicht auf die schön gelegene City, nur der Verkehr dröhnt, dass einem das Blech wegfliegt.

Schöne Buddhistische Tempelanlagen gibt es auch in Nha Trang, allem voran die Long Son Pagode. Eine echt großartige Anlage auf einem Hügel, gekrönt von einem sitzenden, weißen Buddha, oben auf der Spitze. Oder eine kleine, in den Bergen fast versteckte Tempelanlage mit schönen Bonsai-Bäumchen, ein erfrischender Farbtupfer in der eher grauen, lauten Stadt.

Die Gassen um diese Heiligtümer sind kleine Rückzugsgebiete, extrem verwinkelt, eng, abenteuerlich und ohne Plan immer wieder eine kleine Herausforderung für den Orientierungssinn und die Geruchsnerven.

Nachdem man, wie im klassischen Labyrinth, einige Male an einem ‚totem Punkt’ angekommen ist und den ganze Weg immer wieder neu zusammensucht, macht es schon Spaß, wenn man doch am anderen Ende des Rätsels angekommen ist. Der Strand ist natürlich auch nicht zu verachten, die frische Brise bringt ordentliche Wellen ans Ufer und die Sonnenbrillenverkäufer haben Hochkonjunktur. Lachend

Das chinesische Neujahr, oder vietnamesische Tet-Fest war dann auch am 21.01.12 an seinem Höhepunkt, inklusive großen Feuerwerk und vielen Tanz- und Trommelvorführungen. Es beginnt ein besonderes Jahr in der Mythologie, das Jahr des Drachen!

Man kann feiern, hier, dass es nur so kracht. Wir hatten auch in unserem Hotel einiges davon und in diesen Tagen überhaupt wenig geschlafen, was auch an den Lüftungsschacht neben unserem Zimmer lag und der angeschlossenen Familie, die Lautstark ihre eigene Seifenoper zelebrierte. Das Geschrei, Gebrüll, (Gezeter würden die Bayern sagen, Zwinkernd) ging morgens schon zwischen 5 und 6 Uhr los und entlud sich über Flur, Treppenhaus und Schacht (als ‚Fenster’) immer volle Kanone bis weit nach Mitternacht auf unser (und die anderen) Zimmer.

Um- oder ausziehen? Fehlanzeige. Zu der Zeit dieses überschäumenden Festes war leider in Nha Trang alles, aber auch wirklich alles total aus- zu- und überbucht. Mal von ein paar ‚Absteigen’ um die vierstellige (Euro, pro Nacht!!) Grenze herum, abgesehen. Nun, das wollten wir unserem Reisebudget dann doch nicht antun. Und die Züge waren auch voll, klar, wir konnten von Glück sagen, dass wir ein Ticket für den 25.01. nach Saigon bekommen hatten.

Also, was soll’s, Ohren zu und durch, es hieß bleiben, so ‚schlimm’ ist Nha Trang ja dann nun auch wieder nicht, wieder mal Ohropax in die Löffel und an der Homepage gearbeitet, die macht sich ja auch nicht von alleine .

Diese Zugfahrten in Vietnam und ihr mittlerweile fragwürdiges ‚Feeling’ haben aber mit ‚rasanten Einzug der modernen Technik’ ein wenig eingebüßt. Warum, fragt sich der interessierte Leser unserer Zeilen hier mit Recht. Die Klimaanlagen „vereisen“ einem die sonst schöne Fahrt leider ein wenig, und will man nicht an einer ‚Was-auch-immer-Grippe’ erkranken, packt man sich dann am besten mit einigen warmen Kleidungsstücken ein, sofern vorhanden. Sogar die Einheimischen bringen ihre Winterkleidung mit.

Zur Unterhaltung - oder zum Thema Fortschritt und Technik: Jetzt gibt es überall Flachbildschirme und, schön verteilt, reichlich Lautsprecherboxen, die ein Programm über ALLE Reisenden ausschütten, das es einem wirklich in der Seele graust!! Werbung, Ballerfilme, Saigon-Opernarien und der letzte Schrei (ja, das trifft es!) der vietnamesischen Hitparade werden mit einer derart ohrenbetäubenden Lautstärke über die ‚Versuchspersonen’ ausgeschüttet, das wir manchmal endgültig am Verzweifeln waren. Sind alle taub hier im Lande? Und dieses Szenario erstreckt sich über einige Stunden. Will man ein Buch lesen (so was soll es ja noch geben) werden einem die Buchstaben mit Urgewalt aus dem Hirn geblasen. Leute, Leute, keine lustige Veranstaltung, diese Zwangsbeschallung, verordnet von dezibel geilen Bahnkulturfunktionären!! Wenn DAS der Fortschritt ist, dann Danke und Tschüss. Und wir möchten diese Kritik hier in erster Linie auf die LAUTSTÄRKE beziehen!!

Am Nachmittag des 25.01. waren wir dann endlich in Saigon, recht froh, aus diesem fahrenden Brüllcontainer wieder aussteigen zu dürfen. Das war jetzt schon die 3. Fahrt ‚dieser Art’. Vom Bahnhof durch die Stadt ging es mit dem Taxi, denn Stadt-Bahnen gibt es nicht und der Dschungel der vielen Busgesellschaften ist für den Neuankömmling doch recht undurchsichtig.

Wir hatten, sozusagen mal ‚auf Probe’, für 2 Nächte das „Blue River Hotel 2“ ganz in der Nähe des Saigon River gebucht: Der Eingang war kaum zu finden. Aber in einem sehr heruntergekommenen Hinterhof versteckt gelegen, fand sich ein erstaunlich sauberes, kleines Hotel. Die Fassaden in Vietnam sind ja einzigartig. Die Steuern werden nach der Breite der Front berechnet und so kommen die abenteuerlichsten, skurrilsten Formen zusammen. Die „Blöcke“ gehen so bei minimaler Front fast immer sehr weit nach hinten und in den Städten auch nach oben.

Unser ‚Blue River’ hatte sogar Fahrstuhl in den 5. Stock und nachdem Thomas ein fensterloses, deprimierendes 08/15 Flurtreppenzimmer abgelehnt hatte, durften wir für eine kleine Zuzahlung ein Dachzimmer im 6. Stock beziehen. Mit einem fantastischen Blick über die Dächer um uns herum, die brummende Riesenmetropole unter uns, Blick auf den Saigon River, die futuristischen Wolkenkratzer des Financial Distrikts, viele Dachgärten und das bunte Leben von Ho Chi Minh Stadt. Das wird hier fast immer zu HCM abgekürzt und Saigon ist in der Gebräuchlichkeit ebenbürtig. Über sieben Millionen Einwohner leben hier und da sich die Stadt eher aus vielen Siedlungen zusammensetzt, kann man sie auch als kleine Provinz verstehen.

Ganze 11 Provinzen und den gesamten Südosten des Landes nimmt das riesige Mündungsdelta des Mekong ein. Ein eigenes Universum an dicht besiedelten Wasserstraßen, Hausbootsiedlungen, Häfen, Brücken aller Größen und Märkte sind auf und um das Wasser entstanden.

Eine Tour ins Mekong Delta ist natürlich auch für uns obligatorisch und wir wählten als Tagestour die Region um My Tho und Ben Tre. Dabei waren einige Fahrten auf dem Hauptfluss und den kleinen Nebenkanälen, von denen letztere, fast lautlos mit einem kleinen Boot durch Palmen- Bambus- und Mangrovendickicht die Schönste war. Wir konnten noch regionale Volksmusik bewundern und die Familienproduktion von ‚Plombenzieher’-Bonbons aus Zucker, Kokosmilch und –mark, sowie verschiedenen Geschmackszusätzen ansehen. Also so eine Art Toffee. Ein Besuch in einem der größten Buddhistischen Tempel in My Tho bildete den Abschluss der kurzweiligen und interessanten Tour.

Bei der Rückfahrt durch den Süden Saigons mussten wir feststellen, das kilometerlange Teile des Saigon River bzw. seiner Kanäle so fett von Schmutz und Chemikalien verunreinigt sind, das weite Teile des ‚Gewässers’ schwarz mit grauen Schlieren und voll von Müll und Abfällen sind. Ringsum die größte Ansammlung von slumartigen Behausungen in fast 15 Km Länge, die wir je in Asien oder Afrika zusammenhängend gesehen haben. Ein beklemmender Anblick.

Oft in Verbindung mit Tempeln und anderen Heiligtümern (haben es auch schon in Laos gesehen) findet man eingesperrte Singvögel in extrem engen Käfigen. Nun spendet man Geld und lässt die Vögel wieder frei – DAS soll Glück bringen! Aber wenn man die Vögel in Ihrem engen Käfig sieht, wird einem ganz anders.

Da wir im Vorfeld recherchiert hatten, haben wir uns ein wenig zentraler für die letzten vier Nächte ein gutes und im Net (zu Recht) gelobtes Hotel rausgesucht, das „Cat Huy“. Es ist ‚strategisch’ sehr nahe am Zentrum (District 1), den Markthallen und den internationalen Restaurants gelegen. Und trotz der Lage ist es in einer kleinen, fast unscheinbaren Seitengasse versteckt und damit angenehm ruhig. Und, wie ein Schweizer Besucher inmitten von vielen, guten Kritiken bemerkte, glaubt man kaum, was einem erwartet, wenn man durch die nahen Gassen schlendert.

Man geht vorbei an Märkten mit erstickenden, faulen Gerüchen, frischem Fleisch und Fisch zwischen müffelnden Abfällen, tote und ‚halbtote’ Tiere, Geschrei, Abgase, Müll und kleine „Tante Lan“ Läden (Emma gibt’s hier nicht! - Verlegen). Werbetafeln, ein abgewirtschafteter Busbahnhof, ein kleiner Zirkus im Abbau, Buddhistische Tempel und eine kleine, christliche Kirche beherrschen das Multikulti der Umgebung. Die Seitengassen bilden wieder mal ein Labyrinth und irgendwo mitten im Zentrum des Blockes dann eine kleine Oase. Das „Cat Huy Hotel“ ist auch eines der vielen, eher kleinen Familienherbergen, dieses allerdings fällt schon deutlich positiv aus dem Rahmen. Es ist nach den vielen anderen, durchschnittlichen oder auch leider enttäuschenden Häusern, gerade in Vietnam, ein kleines, edel designtes Hotel mit großen, neuen Zimmern und gutem Standard. Ganz ehrlich gesagt, finden wir, es ist Eines, wenn nicht DAS beste ‚Einsterne-Hotel’, das wir bei unseren Reisen so gefunden hatten (für Fußlahme: der Fahrstuhl fehlt, deshalb wahrscheinlich nur der eine Stern). Trotzdem, unser guter Tipp für einen entspannten Aufenthalt im Herzen der City.

Nun zur Rubrik: „Was sonst noch passierte“.

Saigon ist auf Dauer anstrengend und laut. Also dachten wir, wenn wir mal in den Zoo oder Botanischen Garten schauen, vielleicht hat man da ein wenig Ruhe.

Als wir ankommen, trifft uns fast der Schlag: Der Vorplatz voll von Menschen wie vor dem Finale der Fußball-WM. Auf dem Gelände kaum Platz zum Laufen und ein Lärm und Gebrüll, das seines gleichen sucht. Mitten im Zentrum des ohnehin kleinen Geländes steht eine Bühne, von welcher ohrenbetäubende Beats dröhnten und diese auch voll in die engen, kleinen Käfige. Die Tiere, falls noch vorhanden oder sichtbar, drängen sich fast überall in die letzten Winkel der Gatter und bewegen sich apathisch hin und her. Oder gar nicht.

Der erwartete Botanische Garten ist gleich mit im Zoogelände integriert und lässt bei dem Krach überall auch keine Chance für einen Rückzug. Wir haben schon einige Tiergärten weltweit gesehen, aber dieser hier ist der Abschuss! Sorry, aber was wir hier erlebt haben, ist kein Zoo, sondern ein Alptraum. Baldige Flucht unsererseits inklusive, mit dem Gedanken: Die Tiere werden den Augenblick herbeisehnen, das die brüllenden und gaffenden Zweibeiner das Areal verlassen und es Abend/Nacht wird. Ruhe vor dem nächsten Sturm. Und: Wir finden, das wir mit dieser traurigen Einschätzung nicht übertrieben haben, Leider.

Am Abend des 31. Januar verlassen wir Vietnam in Richtung Indonesien. Die Air Asia bringt uns in drei Stunden in südlicher Richtung über den Äquator und 40 Minuten vor Mitternacht landen wir auf der Insel Java, in Jakarta. Von dort aus wird unsere Reise weiter nach Südosten des Inselarchipels gehen.

Auch wenn wir uns im Fazit zur sozialistischen Republik Vietnam wiederholen, wir hätten im Vorfeld nicht mit so viel Ärger gerechnet, oder anders gesagt: Wir hatten eine rundweg positive Einstellung dazu. Es waren ja unsere ganz speziellen Erfahrungen und jeder macht seine Eigenen. Wir haben immer, eher im Süden, auch sehr nette, freundliche Leute getroffen. Die Umstände waren aber zu oft schwierig als komplett individuell Reisende im Lande unterwegs zu sein. Und: Sowohl im Vorfeld, direkt in Indochina unterwegs und in Vietnam haben wir mehrfach noch schlimmere Berichte und Erlebnisse von anderen Reisenden erfahren, und auch bessere, also Lob und Begeisterung. Städte und Straßenverkehr: Die traurige Statistik der über 30 Verkehrstoten und vielen tausenden Verletzten (pro Tag!!) sprechen leider auch für sich und das nahezu gesetzlose Verkehrschaos im Lande. Fast ein kleines Wunder, dass nicht noch mehr passiert. Wir möchten also mit diesen Zeilen den begeisterten Vietnam-Fans nicht vor den Kopf stoßen und versuchen mit unseren Bericht immer realistisch zu bleiben.

Auf bald aus Indonesien.

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Indonesien, Java 02/2012