Vorbereitung 2. Teil

(…oder warum es immer anders kommt als man eigentlich plant…)

Wer kennt das nicht, man hat frei (in unserem Fall sogar reichlich) und man nimmt sich viel vor. In unserem Fall endlich unsere Tour ab November 2011 zu planen. Es gibt viele Reiseberichte anderer Traveller zu studieren und Tipps zu vermerken und ebenso einige Anschaffungen für unterwegs zu besorgen. Außerdem wollen wir bissel runterkommen und unsere beiden Zimmer gemütlich gestalten.

Als erstes gehörte das Entrümpeln dazu. In einem Häuschen muss man nichts wegwerfen, wenn der Platz zu Verfügung steht, aber es wurde eng und wir brachten reichlich Hausstand mit. Schließlich hat Thomas über 20 Jahre in Unterschleißheim gelebt und ich (Heidi) bin 1994 mit meinem Hausstand zu ihm gezogen. Und über die Jahre hat sich auch einiges angesammelt. Trotz entrümpeln, und vieler Fahrten zum Wertstoffhof, brauchten wir einen Transporter für den Umzug.

In unserer neuen (für Thomas alten) Heimat Oberlausitz haben wir sein Zimmer und ein weiteres - schon lange unbenutztes – Zimmer für uns als Schlaf- und Arbeitszimmer hergerichtet. Es dauert ne Weile bis man aus dem Gedächtnis alle Sachen wiederfindet, die man gerade benötigt. Meistens hieß es: „Erinner mich noch mal, dass ich danach suche….“. Aber wie die Überschrift schon besagt, kommt es anders. Und so stellten wir die letzte Woche von insgesamt 6 Wochen (!) in der Heimat fest, dass wir dringend was für unsere Tour ausarbeiten müssten. Wo war die Zeit hin, haben wir die auch mit weggeräumt oder sogar entrümpelt. Keine Ahnung, aber wenn sie jemand findet, kann er sie gern bei uns abgeben.

Viele Termine hatten sich angesammelt, ob nun ärztliche Kontrollen oder Ämtertermine anstanden, ist in dem Fall einerlei gewesen. Eigentlich wollten wir zwischendurch auch mal unsere Esmi einfärben/bemalen, auch das haben wir nicht geschafft. Uns so steht im Frühjahr noch einiges an Arbeit an….

Am letzten Tag haben wir noch Thomy seinen Mitsubishi verkaufen können und unsere Taschen endlich fertig gepackt. Schließlich wollten wir mit Rucksäcken in Asien unterwegs sein Warum hat man scheinbar immer noch zu viel dabei… Wer soll das eigentlich alles tragen? Naja, ich habe meine Tasche mehrmals neu gepackt und es ist doch noch einiges zu Hause geblieben, außer Sir Willi von York, der kann sich ganz leicht machen.

Und so waren die 6 Wochen in der Oberlausitz rum, ohne dass wir es richtig gemerkt haben.

Danke an Alle, die uns in der Zeit unterstützt haben und mitunter vielleicht ertragen mussten. Vor allen auch Danke an unsere Familien, die uns schon lange nicht mehr so lange Zeit zu Hause hatten (sorry an Heidi’s Eltern, die Zeit war einfach fort….).

Aber erst mal wurden wir abgeholt .

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