Laos, ab 12.12.2011

Beim Betrachten der Natur
werden die Gefühle geboren.
Aus Japan

(Karte)

Laos ist der einzige Binnenstaat von Südostasien und liegt „eingequetscht“ zwischen Thailand im Westen und Vietnam im Osten. Es grenzt im Norden an China und Myanmar (Birma) und Kambodscha im Süden. Die Volksrepublik hat knapp 7 Mill. Einwohner und eine Größe von ca. 236.800 km². Laos hat eine bewegte Geschichte (wurde ja schon von nahezu allen Seiten eingenommen) und auch eine französische Kolonialzeit hinter sich. Neun Zehntel des Landes ist Gebirge, es gibt wenige Straßen, nur 1.700 km sind asphaltiert, und die sind in teilweise sehr schlechten Zustand. Aufgrund des hohen Umtauschkurses ist man in Laos ganz schnell „Millionär“, allerdings verrinnt der Kip auch ganz schnell wieder (1 € = ca. 10.300 Kip).

Die nächsten Kilometer auf laotischem Gebiet fährt unser Bus wieder im Rechts- (!!) Verkehr. Und die Reise geht vorbei an einfachen Strohhütten und Holzhäusern, die hier fast immer auf Stelzen stehen, wobei es nur ein Raum auf Stelzen ist. Dieser Raum wird zumeist zum Schlafen genutzt und unten, sozusagen im Freien, spielt sich das Leben tagsüber ab. Die ‚Wohnungseinrichtung´ steht dabei draußen und die Fahrzeuge, meist Mopeds, oder Pickups, sind mitten in der ‚Wohnzone’ oder direkt daneben, untergebracht - Nutztiere inklusive. Ein für europäische Augen etwas ungewohntes Bild. Nach 1 knappen Stunde kommen gewaltige Bergrücken in Sicht. Man fährt über den schon sehr breiten Mekong auf der einzigen Brücken weit und breit und ist in der zweitgrößten Stadt von Laos, in Pakse, angekommen. Wie immer geht es zuerst zum Bus-Bahnhof, Pakse hat gleich 4 Stück davon. Alle Leute werden mit den TukTuk’s zu den verschiedenen Hotels und Gasthäusern gebracht. So auch wir, auf der Suche nach einer Bleibe für die nächsten Tage.

Der allseits beliebte Lonely-Planet-Reiseführer ‚Indochina’ lobt zum Beispiel bestimmte Gasthäuser ganz besonders und hebt sie hervor, was dazu führt, das sich fast alle Traveller dort hin karren lassen. Hier ein Beispiel aus unserer eigenen Erfahrung: Das „Sobaidy 2“ ist immer sehr gelobt worden, wir waren auch vor Ort. Vom freundlichen Personal sind durch die ständige ‚Belagerung’ leider reichlich genervte Bedienstete übrig geblieben und das Gasthaus ist immer ‚FULL’. Wir sind in der Nähe untergekommen und Zeugen des mehrtägigen Ansturms geworden. Wir haben in der Nähe eine gute und einfache Straßenkneipe entdeckt hatten und die Show sehr oft mit angesehen. Fast alle Reisenden werden wieder weggeschickt, weil eben „Full“ - volles Haus. Dieselbe Erfahrung machten auch andere Reisende, mit denen wir unterwegs sprachen, und die anderen Gasthäuser rund rum sind auch nicht viel schlechter – meist sogar um einiges besser, da es nicht ein permanentes kommen und gehen ist . Vielleicht sollte man bei ‚Lonely Planet’ die Folgen solch einseitiger Kanalisierung noch mal überdenken. Na, eventuell hat der Redakteur für sein Loblied auf „Sobaidy 2“ auch ein kleines ‚Special’ erhalten.

Pakse ist keine Partnerbiersorte des Dänischen Großdosenherstellers, sondern eine Stadt in Südlaos und gilt als Ausgangspunkt für Touren in den Süden des Landes, sowie in das Hochland. Wir haben von da aus eine Tour zu den Ruinen eines der ältesten, noch teilweise erhaltenen Kultstätten der Khmer-People gemacht, die ja auch die Erbauer von Angkor Wat in Kambodia sind. Das berühmteste Khmer-Bauwerk im südlichen Nachbarland Kambodscha hatten wir ja schon im Jahre 2004 besucht. Die zeitliche Datierung vom bedeutendsten laotischen kulturhistorischen Bauwerk, dem eine Stunde südlich von Pakse gelegenen Wat Phao, geht gar noch weiter zurück als bei Angkor, laut UNESCO auf das geschätzte 7. bis 8. Jahrhundert. An einem Berghang gelegen, leider nur noch teilweise erhalten, präsentiert sich Wat Phou mit neuem Extra Museum seit einigen Jahren auch als Weltkulturerbe. Und dies lässt die Eintrittspreise gleich mal verzehnfachen.

Was den interessierten ‚Hobbyarchäologen’ erwartet, ist im Vergleich zu Angkor’s Pracht natürlich klar weniger: Ruinen, Freitreppen, ein schöner, kleiner Tempel auf dem Berg, eine heilige Quelle und viele Bau- und Restaurierungsarbeiten. Wat Phou ist eine sehenswerte Anlage, aber wer Angkor kennt, wird vermutlich ein wenig enttäuscht sein. Auch wenn man, (so wie wir) bei weitem nicht den Umfang des kambodianischen Nationalheiligtums erwartet hatten. Unser Fahrer hatte uns auch einiges aus der Umgebung erklärt und erzählt. So ist es eine schöne Halbtagestour geworden und wir konnten noch in einem Mekong-Restaurant seines Heimatortes essen gehen. Der Zustand der Pisten war nach dem verheerenden Hochwasser, (jetzt ist alles vertrocknet), sehr anstrengend für Fahrzeug und Insassen!!

Pakse selbst hat einen großen Markt mit allem, was in der Region angeboten werden kann, einige Kneipen, Restaurants, eine Klinik und viele Gasthäuser.

Will man wie wir, nach Süden, zu den 4.000 Inseln im Mekong, sollte man sich beim Geldautomaten noch laotische Kip holen, denn in den Weiten der vielen Inseln gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Man kann nur noch Dollar oder Euro umrubeln, und das zu denkbar schlechten Konditionen.

Der große Strom, der sich ja von Nord nach Süd durch Laos schlängelt, hat im Süden bei einer Breite von bis zu 16 Kilometern ein Gewirr von (tatsächlich!!) über 4.000 Inseln geschaffen. Es gibt einige größere bewohnte Inseln, sowie kleine und ‚gaaanz kleine’ Inselchen. Es hat sich ein Gewirr von Nebenarmen gebildet, und nach jedem Hochwasser ändert sich das Bild wieder. All das ist nahe der Grenze zu Kambodscha mit den größten Wasserfällen Südostasiens zu bewundern, die den Mekong in mehreren Kaskaden bis zu 19 m fallen lassen und einen Schiffsverkehr somit unmöglich machen. Dafür gibt es ein Naturschauspiel, auch in der trockenen Zeit.

Nach 2-3 Stunden Fahrt wird man mit einem Langboot auf die Insel seiner Wahl gebracht, für uns war das Don Khon (oder -Khone geschrieben), gleich gegenüber von Don Det. Es gibt Gasthäuser auf Stelzen, direkt am und über dem Mekong-Ufer. Man hat eine schöne Veranda, Hängematte, Moskitonetze (letztere wurden dort zu dieser Zeit zu unserer großen Überraschung nicht gebraucht!) und immer eine dazugehörige Gasthaus-Küche, meistens sogar WiFi-Zugang. Ein kühles LAO Bierchen, Trinkwasser und die regionalen Früchte findet man immer. Hier unten, am südlichsten Ende von Laos, kann man noch für ca. 50.000 Kip einen Bungalow mieten, das sind ca. 5 Euro. Mehr braucht’s nicht und es ist nachts angenehm frisch, somit keine Klimaanlage nötig.

In mehreren Tages-Wandertouren sind wir zu den beiden, größeren Mekong-Fällen gelaufen, vorbei an vielen Dörfchen, Wasserbüffeln, Bauerhöfen, Reisfeldern und Bambuswäldern. Alles hier ist sehr ursprünglich und einfach, die Menschen sind freundlich und oft hört man ein ‚Sabaidee’ (Laotisch für Guten Tag), ob von den uniformierten Schulkindern oder den alten Damen an den Bambushütten, die das Mekong-Ufer säumen.

Es ist, ähnlich unseren Erfahrungen in Birma, eine Reise zurück in der Zeit, in ein relativ ursprüngliches Asien. Und bis auf „wenige“, technische Errungenschaften der heutigen Tage, wie Handy, Moped, TV und Plastikmüll ist es weitestgehend so geblieben an den Ufern des Mekong, zumindest hier in Laos. Mit etwas Glück kann man bei einer 90 minütigen Bootsfahrt, die direkt ins Grenzgebiet zu Kambodia führt, die letzten Exemplare der seltenen Irrawaddy-Flussdelphine beobachten.

In unserem Falle war die Bootsfahrt das Schönere, denn leider haben wir die Tiere nur von weitem sehen können. Aus Schutzgründen fahren die Boote nicht nahe an die Delphine ran, was ja so auch in Ordnung ist.

Aber allein die herrliche Motorbootfahrt durch Labyrinthe aus Inselchen, Stromschnellen und eine beeindruckende Landschaft an einem der größten Ströme Asiens lohnt diese Unternehmung allemal.

Nach einer knappen und schönen Woche mit netten Nachbarn und einigen tollen Sonnenuntergängen am Mekong wurden wir wieder mit einem Langboot zum Festland gebracht. Von da aus sind wir mit dem Minibus erst mal wieder nach Pakse gedüst. Was manchmal anstrengend ist, vor allem wenn der Fahrer den schon total vollbesetzten, klapprigen Klein-Bus mit weiteren 4 Leuten vollstopfen will. Auf die eindeutige Weigerung der gesamten Mannschaft (schon aus Sicherheitsgründen) raste der Fahrer dann leider in stiller Wut in halsbrecherischem Tempo nach Norden, alle Vorsichtsregeln missachtend. Wir waren alle sehr froh, mit Rumpeltrauma, aber lebend und gesund wieder in Pakse angekommen zu sein. Puh!

Um weiter nach Norden zu kommen, hatten wir uns für einen ‚Schlafbus’ entschieden, der dann gleich, in ca. zehnstündiger Nachtfahrt, in die Hauptstadt Vientiane fährt. Buchen, Warten und das wieder in einem tollen Grillrestaurant zum Selber-Brutzeln mit toller Auswahl. Die Schlafpritschen sind im Doppelstock angelegt und recht eng, klar für asiatische Maße zugeschnitten. Man pennt sich recht und schlecht in Etappen durch die Nacht, begleitet von schnattern und kreischen von drei Sittichen, die einheimische Mitfahrer gleich ein paar Zentimeter neben uns geparkt hatten. Toilette war vorhanden, aber für Zwerge und wie so oft bei solchen Fahrten, nach einigen Stunden kaum noch benutzbar. Angenehm umsorgt von einer Busbegleiterin, die sich um die Decken kümmert und jeden Fahrgast Wasser, Waffeln und Bonbons überreichte.

Morgens in Vientiane empfing uns ungewohnte Kälte und eine sehr zugige TukTuk-Fahrt ins Zentrum. Diese Stadt hat uns auf den ersten Blick nicht gefallen, eine recht gesichtslose, chaotische Metropole mit wenig wirklichen Sehenswürdigkeiten. Der Bus-Bahnhof ist, wie fast immer, weit außerhalb angelegt.

In Mekongnähe gibt es einige schöne Klosteranlagen, als wenige und ruhige Rückzugsgebiete, inmitten von viel Schmutz und runtergekommenen Fassaden. Es gibt nach einiger Suche dann auch die passenden Gasthäuser, einige Restaurants, Reisebüros und Läden in Zentrumsbereich.

Nach 2 Tagen startete unsere Tour weiter nach Norden, erstes Ziel ein ‚Boxenstopp’ in Vang Vieng. Erst fährt der Bus lange im Stau durch die Randgebiete Vientianes und dann geht es durch flache Reisfeldlandschaften, kleine Dörfer. Dann wird es deutlich bergiger und es gibt kaum noch Siedlungen, die Landschaft wird immer interessanter und wenn der Reisende dann (in unseren Falle nach über 4 Stunden) in Vang Vieng (VV) ankommt, empfängt einem eine recht imposante Bergkulisse aus steilen, bewaldeten Karstbergen. Ein Stopp in VV nach Norden empfiehlt sich in jedem Falle, sonst wäre die Strecke nach Luang Prabang an einem Tage zu lang.

Was aber hier (im Ort) entstanden ist, ist ohne Humor kaum zu beschreiben. Wir waren durch diverse Reiseführer und Erzählungen von Travellern schon ‚vorgewarnt’. So was Verrücktes wie hier in VV scheint es sonst in der Form nirgendwo im Lande zu geben. Nach Stunden – und kilometerweiter Fahrt durch fast nix als Staub und Schlaglöcher, erscheint VV wie eine (Klein-) Stadt aus einer anderen Welt. Warum ?

Tausende ‚Spezialisten’ fallen hier in den reichlich vorhandenen Gasthäusern und Kneipen ein, saufen und kiffen sich zu - bis zur Besinnungslosigkeit. Glotzen in den allgegenwärtigen TV und schauen Soap-Opera’s an wie z.B. ‚Friends’ etc. In 98% aller Kneipen laufen Seifenopern oder Trickfilme. Egal, ob man es noch mitbekommt oder schon sein 3. Koma erreicht hat, der Fernseher strahlt diese ‚Endlosserien’ in immer wieder wiederkehrender Folge aus.

Nein, liebe Freunde, wir haben bei dieser außergewöhnlichen, sportlichen Übung, beim gemeinschaftlichen Massenwegtreten nicht mitgemacht. Haben aber das 24-Stundenspektakel mit wachsender Begeisterung bis zur Fassungslosigkeit beobachtet. Man glaubt kaum, was man da sieht. Es gibt bestimmt schon Filme oder Dokus’ über diese ‚Szene’, wir würden es kaum glauben, wenn wir es nicht selbst gesehen hätten. Vorzugsweise englisch sprechende ‚Fans’ (wie wir feststellen konnten) liegen langgestreckt in den speziell dafür hergerichteten, plüschigen Saloons rum und lassen sich von der 111’ten Wiederholung berieseln. Man(n oder Frau) fällt hin ohne nachzufedern, konsumiert einige nette ‚Spezialitäten’ aus der Region, auf Wunsch mit ‚Happy’ – Effekt und schwingt sich zu einer neuen Bewusstseinsebene auf. Wow!! Und wie viele Kandidaten davon hier rumhängen ist unglaublich, wir kamen aus dem Staunen, Schmunzeln und Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Das mal zum Vang-Vieng-Phänomen, wie wir es tauften. (Wir haben jetzt bestimmt einige Leute neugierig gemacht, möchten aber betonen, dass einiges, was da in VV abläuft, illegal ist und mit drastischen Strafen seitens der Laotischen Polizei geahndet wird!!)

Dabei hat VV so eine tolle Landschaft rund rum, und der positive Effekt ist natürlich, dass durch dieses VV-Phänomen viele, schöne Gasthäuser entstanden sind. Wir haben uns ein Moped gemietet und sind einen Tag durch die herrliche Mischung aus Fluss, Reisfeldern und Berglandschaft gefahren, bis wir vollkommen verstaubt waren. Haben sogar, ganz abgelegen, eine kleine Kneipe gefunden, deren Besitzer lange 29 Jahre durch Europa gereist ist und dabei Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Holländisch u.v.m gelernt hat. Jetzt betreibt er in der Abgeschiedenheit auf dem laotischen Lande eine ganz einfache Wirtschaft, das Essen und der Eiskaffee waren besser als in mancher ‚Big City’.

Sogar Ballonfahren kann man in VV, wir wollten das gerne auch, leider waren die Abendtouren ausgebucht. Später mussten wir aber feststellen, dass die - für 1 Stunde beworbene- Ballonfahrt eines Chinesischen Unternehmens (wie wir erfuhren) dann nach kurzem Aufsteigen schon nach gefühlten 15-20 Minuten wieder zu Ende ging. Und das konnten wir auch beobachten. Nach 3 Tagen an diesem doch recht außergewöhnlichen Ort wollten wir weiter. Ziel: Die Stadt der über 30 Tempel – Luang Prabang.

Die wohl wichtigste Stadt in der laotischen Geschichte ist eine ehemalige Königsresidenz. Ein ganz wichtiges Zentrum des Buddhismus` allgemein und erlebte auch eine französische Kolonialzeit zwischen 1893 und 1953. Der Wein und die Baguette sind geblieben, ersteres muss natürlich importiert werden. Die Straße Nr. 13 zwischen der Hauptstadt und dem historischen Juwel im Norden ist altehrwürdig und durch viele Erlebniskrater aufgelockert, so dass es kaum langweilig wird. Auch hat der Veranstalter dafür gesorgt, dass es eine 4- dimensionale Achterbahnfahrt wird, man spürt das rumpeln ganz echt. Die 260 km von VV brauchen so schon mal 7 (!!) Stunden und danach reicht es einen erst mal.

Gasthaus suchen, Bierchen trinken und Silvester feiern. Sogar ein kleines Feuerwerk gab es an einer Straßenecke der Altstadt, Sekt eher kaum. Dafür eine beeindruckende Parade von Himmelslampions, die um die letzten Minuten des alten Jahres und zu Beginn 2012 zu Hunderten (!!!) über Luang Prabang (LP) in den Himmel stiegen. Ein tolles Bild.

In den letzten Jahren hat Laos als Reiseland an Bedeutung gewonnen, es gibt allerdings keinen Massentourismus wie z.B. in Thailand. Die Ursprünglichkeit des armen Agrarlandes hat sich noch relativ erhalten.

Seit 1995 ist LP als komplettes Altstadtbild, (die 32 Tempel und Klöster sowie die französische Kolonialarchitektur) UNESCO Weltkulturerbe geworden und wird permanent restauriert. Die Lage am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan ist schon recht glücklich, man merkt deutlich, dies ist der bestbesuchteste Ort weit und breit. Wir waren 4 Tage in LP und fanden es schon als kleines Finale unserer Laos Reise vom Süden in den mittleren Norden. Luang Prabang hat schon eine ganz besondere Atmosphäre und wird wohl in unseren Reiseerinnerungen für immer als besonderer Ort bestehen bleiben.

Sehr zu empfehlen, ganz besonders in den späten Nachmittagsstunden ist der Aufstieg auf den zentralen Stadtberg (Phousi Stupa) und den Tempel Wat Tat Chomsi. Der Blick auf die ganze Gegend mit seinen goldenen Tempeln und das silbern leuchtende Band des Mekong hat schon was für sich. Und wer gern stöbert, kann sich jeden Abend auf dem großen Nachtmarkt, direkt vor dem Stadtberg, tummeln. Da gibt es z.B. bunte Kleidung, Souvenirs und auch Medizinfläschchen mit allen möglichen meist giftigen Tierchen drin (nicht für den Export geeignet!).

Für den 4. Januar 2012 hatten wir eine Flugverbindung über Vientiane nach Hanoi, Vietnam gebucht. Vor Sonnenaufgang, wenn die Nebelschwaden noch in den Tälern hängen und Rauch um die alten Häuser zieht, ist der beste (und einzige) Zeitpunkt, ein besonderes, immer wieder fotografiertes und in Öl gemaltes Ritual zu erleben. Hunderte, im klassischen Orange gekleidete, Mönche ziehen in kleineren Gruppen durch die Stadt. Die Buddhisten (und auch nicht Buddhisten) sitzen von jung bis alt an den Straßen und versorgen die Mönche mit Reis und Gemüse. Ein Bild wie ein Traum aus einer anderen Welt oder Zeit, hier aber seit langem schöne Tradition, Verbesserung des Karma und zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit.

Alles, vom frühmorgendlichen Abholen mit dem Tuktuk bis zum Flug mit LAO Airlines hat gut geklappt und unsere Reise wird nun in Nordvietnam weitergehen. Tschüss Laos!

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Vietnam 01/2012