25.05.2003 – 07.06.2003 BALI

In Dempasar, Hauptstadt der Provinz Bali, angekommen sind wir erst mal nach Kuta gedüst und unser Hotel, in schönen, landesüblichen Stil gehaltenes 'Champlung Mas' in Augenschein genommen, ein herrlicher, tropischer Garten gehört mit zur Anlage. Am Ende gab es für uns überraschend, sogar von Hotel aus, das Geld für unser Taxi zurück.

Die ersten Tage erkundeten wir die Umgebung und die traumhafte Küche, sowie das gute Bier. Wir konnten nach langer Zeit wieder mal richtig viel Bücher aussuchen, ein Riesenangebot erwartet einem auf Bali.

Für einige Tage waren wir dann mit einem Fahrer + Auto individual in der Bergen von Bali unterwegs, bestaunten die Vulkane, Bergseen, Reis-Terrassen, Tempel und die reichlich vorhandenen Handwerksbetriebe. Um alles mitzunehmen, was uns gefiel (und sicher gerne verkauft würde..) hätten wir einen kleinen Container gebraucht, und es war recht schwer, den freundlichen Balinesen zu erklären, das wir auf einer 'richtig großen Reise' sind und unsere Rucksäcke keine massig Hemden, Hosen, Teppiche, Schnitzereien, Didgeridoo's (ja, richtig, und die in Massen..!!) mehr verkraften können. Also, Take only Fotos, wie so oft, und viele schöne Erinnerungen, Gegensätze zwischen großer Armut, Neuaufbauten, große Hindu-Hochzeits-Zeremonien und -Prozessionen und den einfachen, harten Leben auf den Reisplantagen.

Lake Beratan, die Git Git Falls und natürlich der im Meer stehende Tanah-Lot Tempel sind Ziele, die man sich auf Bali nicht entgehen lassen sollte, auch eine Gamelan-Orchester-Aufführung haben wir besucht. Die thematisch immer wiederkehrenden scheppernden Sounds sind bei 36 Grad im Schatten auch relativ anstrengend zu genießen, aber auch exotisch faszinierend, die Tänze und Gewänder der Künstler eine bunte Pracht.

Die Batterien nach einem 3/4 Jahr On The Road wieder mal aufladen, Baden, Schnorcheln, Relaxen, dafür ist Bali wirklich perfekt. Die Auswirkungen des Terroranschlages auf Kutas' Zentrum (genau ein Jahr zuvor) sind sehr deutlich zu spüren, die Trümmer der ehemaligen Diskothek waren immer noch zu sehen. An den relativ wenigen Touristen war zu merken, das sich die Lage nach so langer Zeit noch nicht wirklich normalisiert hatte. Eines war uns schon klar, wenn es uns irgend möglich ist, werden wir wiederkommen, und mehr von Bali und (je nach Zeit) der umgebenden Inseln erkunden. Schließlich war uns bewusst, das Bali nur ein sehr kleiner Teil des riesigen, indonesischen Vulkanarchipels ist und es gibt so viel zu entdecken. Wir waren begeistert und mit neuen Plänen ging’s zurück nach Down Under.

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